Kalbe (cn). Bernd Weisbach weiß noch genau, wie alles angefangen hat. Damals, vor mehr als acht Jahren, als er zum ersten Mal die Idee hatte, in seiner Heimatstadt eine Fahrzeugbörse zu organisieren. "Zu dieser Zeit", so sagt der 54-Jährige, "gab es in Kalbe und Umgebung ja nicht so viele Festivitäten. Inzwischen hat sich das allerdings geändert."

Dennoch hält der Kalbenser weiterhin am Termin 1. Mai fest. Bereits zum achten Mal organisiert er in diesem Jahr die Börse, bei der getauscht, veräußert und gekauft werden kann. Aber vor allem geht es ums Staunen. Denn das, was da an Technik präsentiert wird, hat das Teenageralter in aller Regel weit hinter sich. Young- und Oldtimer werden sie genannt, die Fahrzeuge, die bis zum Jahr 1990 gebaut worden sind und für die die Börse die geeignete Ausstellungsplattform bietet.

Bernd Weisbach besitzt selbst mehr als 50 Zwei- und Vierräder, die bereits vor mehreren Jahrzehnten gebaut worden sind. Dazu gehören auch viele Fahrzeuge, die in DDR-Produktionsbetrieben gebaut worden sind und die das Herz des Kalbensers besonders erfreuen. Zuweilen kann man ihn zum Beispiel mit einem alten Polizeimotorrad und der dazu passenden Kluft inklusive DDR-Polizeihelm sehen. Vor allem dann, wenn eine Oldtimer-Ausfahrt veranstaltet wird.

Eine solche soll es auch im Zuge der achten Kalbenser Fahrzeugbörse geben. Bereits ab 10 Uhr sind interessierte Besucher auf dem Gelände zwischen Profi-Point und Norma-Markt willkommen. Dort gibt es bis 16 Uhr nicht nur viel zu gucken, sondern auch viel zu essen und zu trinken. So hat zum Beispiel die Feuerwehr ihr Kommen zugesichert. Die Kameraden bringen die gefüllte Gulaschkanone mit. Außerdem gibt es selbst gebackenen Kuchen.

Der komplette Erlös der Veranstaltung kommt wie in den Vorjahren auch den örtlichen Kindereinrichtungen wieder zugute.