Kloster Neuendorf (ca). Nach dem Ausräumen der Gemeindegaragen durch Stadtbedienstete und der Geschichte mit den aufgrund fehlender Standsicherheit umgestürzten Grabsteinen auf dem Klosteraner Friedhof könnte jetzt neues Ungemach drohen: Die Geräte auf dem Spielplatz gegenüber dem Kindergarten sind marode und sollen ersatzlos abgebaut werden. Darüber sei zumindest der Kindergarten überhaupt nicht glücklich, sagte Gudrun Gerecke, sachkundige Bürgerin für die Linke-Fraktion im Bauausschuss, in der Sitzung des Gremiums am Montagabend. Laut Gerecke, zugleich Leiterin der Klosteraner Kindertagesstätte, werde der Spielplatz täglich auch von den Kindern der Kita genutzt. Richtig sei, die Holzgeräte seien marode, zum Teil am Fundament verfault. Das bestätigte gestern auf Anfrage auch Ortsbürgermeister Dieter Dreger. Der Spielplatz sei 1992 errichtet und mittlerweile eben in die Jahre gekommen. Nach einer Begehung mit Stadtverantwortlichen sei festgestellt worden, dass die Geräte nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entsprechen würden. Allerdings könne es nicht sein, dass der Platz ersatzlos beräumt werde. Neben dem Kindergarten würden auch andere Kinder und Jugendliche den Spielplatz nutzen. Dreger plädierte für eine Reparatur der Geräte im Fundamentbereich. Wie nun allerdings weiter verfahren werden soll, will Dreger in einer Beratung mit den Ortsbürgermeistern, der Verwaltung und Bürgermeister Konrad Fuchs am 3. Mai klären.

Fuchs selbst hatte davon noch keine Kenntnis, betonte aber, dass die Stadt in der Pflicht sei, marode Spielgeräte, die nicht mehr reparabel seien, abzubauen. "In Anbetracht der Haushaltslage kann ich aber nicht versprechen, dass sofort Ersatz geschaffen wird", betonte Fuchs.