Sechs kleine Dörfer werden zum Sachsen-Anhalt-Tag am letzten Juniwochenende mitten in der Innenstadt entstehen. Entlang der Rudolf-Breitscheid-Straße werden sich die Regionen Halle-Saale-Unstrut und Elbe-Börde-Heide präsentieren, Auf der Sandstraße treffen die Besucher auf Angebote der Gäste aus dem Harz und dem Harzvorland sowie aus Anhalt-Dessau-Wittenberg. Das Altmark-Dorf wird entlang der Nikolaistraße seinen Standort finden und selbst die Stadt Gardelegen wird beim Landesfest zum Dörfchen. Rund ums Rathaus werden sich dann örtliche Vereine oder Einrichtungen präsentieren.

Die kleinen Holzhäuser für die Regionaldörfer - insgesamt 90 an der Zahl - gehören dem Land. Doch sie sind schon längst in Gardelegen angekommen. Als Partner hat das Land dafür das Gardeleger Jugendförderungszentrum gewonnen. Hier ist dessen Mitarbeiter Peter Mücher aktuell damit beschäftigt, jede einzelne Hütte aufzubauen, zu warten und gegebenenfalls zu reparieren. Klemmt zum Beispiel ein Scharnier, bringt Mücher das wieder in Ordnung, denn beim Landesfest soll natürlich alles reibungslos funktionieren. Das JFZ wird auch für den Auf-und Abbau zuständig sein, informiert dessen Leiter Peter Böse.

Was ihn, sein Team und natürlich Peter Mücher mit den goldenen Händen aber besonders freut: Die winzigen Häuschen bleiben auch nach dem Fest im JFZ, werden von hier aus in den kommenden drei Jahren jeweils für die Landesfeste vorbereitet und können auch an andere Veranstalter von Märkten oder Festen ausgeliehen werden.