Die Kakerbecker Feuerwehr hat in diesem Jahr mit einer Tradition gebrochen. Aus organisatorischen Gründen konnte sie ihren Tag der offenen Tür nicht am 1. Mai veranstalten, sondern musste ihn um einen Tag vorverlegen. Dies machte sich dann in der Besuchergunst bemerkbar.

Kakerbeck. Beim nächsten Mal soll der Tag der offenen Feuerwehrtür wieder am 1. Mai stattfinden. Das sagte Ortsbürgermeister und Wehrleiter Ulf Kamith, nachdem am Sonnabend deutlich weniger Besucher verbucht worden waren als in den Vorjahren.

Dabei hatten Feuerwehr, Jugendwehr und Förderverein jede Menge vorbereitet. Selbst das Wetter spielte mit. Nur die Bevölkerung nicht. Sie war am frühen Morgen um 7 Uhr vom Spielmannszug geweckt worden. Doch dessen Mitglieder blieben anfangs im Festpavillon, der auf dem Gelände vor dem Gerätehaus aufgebaut war, unter sich. Auch die Hüpfburg und das Löschfahrzeug wurden am Vormittag nur mäßig frequentiert. Selbst die leckere Schlachteplatte fand nicht den gewünschten Absatz. Etwas besser sah es da gegen Mittag aus, als die Feuerwehr-Kochgruppe Erbsensuppe aus der Gulaschkanone verteilte und die Frauen der Feuerwehr selbstgebackenen Kuchen anboten. Der Erlös aus dem Verkauf soll der Jugendfeuerwehr sowie der Brandschutzausbildung im Kindergarten zugute kommen. Das gilt auch im Fall der Tombola, für die Förderverein und Feuerwehr im Vorfeld die Preise besorgt hatten. So gab es beispielsweise Einkaufsgutscheine im Wert von bis zu 40 Euro zu gewinnen. Und die Chance, ausgelost zu werden, war angesichts der überschaubaren Besucheranzahl diesmal besonders groß.

Etwas ernüchtert zeigte sich auch Volkmar Erl vom Projekt Mobile Jugendarbeit. Es sollte während des Tages der offenen Feuerwehrtür einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

   

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