Kahrstedt (mbc/cn). Ein Entstehungsbrand im früheren Technikstützpunkt der Gemeinde, in dem sich noch mindestens zwei verletzte Personen aufhalten sollen: So lautete die Einsatzinformation für die Kahrstedter Feuerwehr, die am Freitagabend um 20.07 Uhr per Sirene gerufen wurde.

Eine Minute später erfolgte dann die Alarmierung der Altmerslebener Kameraden. In der nächsten Minute heulte auch die Sirene in Güssefeld.Während sich die Altmerslebener und Güssefelder Feuerwehr auf dem Anfahrtsweg befanden, galt es für die Kahrstedter Kameraden, vom Brunnen an der Kreuzung eine 200 Meter lange Wasserversorgung aufzubauen. Die anderen zwei Wehren konnten daher gleich bis zur Einsatzstelle vorrücken.

Altmersleben stieß dort mit einem dreiköpfigen, atemgeschützten Angriffstrupp, bestehend aus Christopher Otte, Ulf Lüdecke und Veikko Wengler, in die Lagerhalle vor. Die Güssefelder stellten derweil den Rettungstrupp mit Andreas Wille und Sebastian Kämpfer. Während in der Halle die Brandbekämpfung aufgenommen wurde, konnte um 20.28 Uhr die erste Person herausgeholt werden. 20.31 Uhr folgte Person Nummer zwei. In der Zwischenzeit lief auch die Brandbekämpfung von außen an und die umliegenden Dachflächen wurden gekühlt.

Zum Glück handelte es sich beim Einsatz um eine Großübung und bei den geretteten Personen um Puppen. Doch Stadtwehrleiter Dagobert Scheffschick sah recht zufrieden aus, als er die Übung gegen 21 Uhr bei der Leitstelle als beendet melden konnte. Derweil rief Einsatzleiter René Seibel, Chef der Güssefelder Kameraden, die Gruppenführer Lothar Müller (Kahrstedt), Thomas Kämpfer und Erik Streiter (Güssefeld) sowie Steffen Liermann (Altmersleben) zusammen. Und während die anderen Einsatzkräfte die Technik zurückbauten, fand mit den Genannten eine Auswertung statt. Hier und da, so Scheffschick, gebe es noch kleinere Probleme, doch eine Übung sei dazu da, diese für die Zukunft auszuschließen. Insgesamt waren 31 Feuerwehrleute im Einsatz.

 

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