Die Köckter wollen auch in diesem Jahr wieder ein Dorffest feiern. Volleyballturnier, Schützenumzug und eine Tanzveranstaltung am Sonnabendabend im Dorfgemeinschaftshaus sind geplant. Am 7. Juni will der Ortschaftsrat die Köckter Vereine zu einer Versammlung bitten, während der das Dorffest vorbereitet wird.

Köckte. In einem sind sich die Ratsmitglieder aus Köckte einig: Entgegen anderslautender Gerüchte soll es auch in diesem Jahr ein Dorffest geben, selbst wenn aufgrund der Gebietsreform weniger Geld dafür zur Verfügung stehen wird. Das Fest soll am 20. und 21. August stattfinden, berichtete Mitorganisatorin Gaby Busse am Dienstag im Ortschaftsrat.

Sie hatte bereits Angebote eingeholt, um einen ersten Überblick über die Kosten zu gewinnen, die das Fest verursachen wird. Die Einwohner und Mitglieder der ortsansässigen Vereine werden für Dienstag, 7. Juni, eingeladen, um konkrete Pläne für den Ablauf des Dorffestes zu erstellen. Unter anderem soll dann geklärt werden, wie die Kosten für das Fest gesenkt werden können. Gaby Busse hatte zur Sitzung des Ortschaftsrates bereits mit einem Köckter gesprochen, der für musikalische Unterhaltung sorgen würde. Er würde am Sonnabendabend und am Sonntagvormittag Musik spielen. Der ausgewählte DJ würde zwar nicht moderieren, aber Ortsbürgermeisterin Sylvia Deneke war sich sicher, dass das auch nicht notwendig sei. "Dann müssten wir uns etwas anderes suchen, und das würde auch wieder mehr Geld kosten", sagte sie.

Ortsrat sucht Freiwillige für Getränkeausschank

Den Ausschank am Sonnabendabend würde der Ortschaftsrat gern in Regie des Dorfes behalten, um so weiter Geld zu sparen. Denn insgesamt stehen Köckte mit dem Verfügungsgeld lediglich 2000 Euro zur Verfügung, sofern der Stadtrat eine Einwohnerpauschale von fünf Euro pro Einwohner beschließen sollte. Die Mitglieder des Ortschaftsrates würden sich deshalb freuen, wenn sich Freiwillige für den Ausschank finden würden.

Geplant ist, auf jeden Fall wieder das bewährte Volleyballturnier am Sonnabend stattfinden zu lassen. Dafür wollen die Organisatoren dann auch einen Schankbetrieb bestellen. Auch das Schützenfest am Sonntag soll beibehalten werden. Deneke wolle sich zudem bemühen, wieder ein gebackenes Schwein zu bestellen, das die Jäger dann verkaufen könnten. Dass die Jäger selbst ein Schwein für das Fest schlachten und zubereiten, sei nicht möglich, berichtete Ratsmitglied Frank Thiele. Denn das sei nach europäischem Recht nicht mehr erlaubt, dafür müssten die Jäger sich als Lebensmittelhersteller anmelden, begründete er.

Deneke sagte, sie habe sich bereits nach Sponsoren für das Dorffest erkundigt. Nach aktuellem Stand könnten auf diese Weise Einnahmen von 250 Euro erzielt werden. "Wir müssen die Preise so eng wie möglich schnüren", betonte sie.