Mit einem Tag der offenen Tür hat die Karl-Marx-Schule am Sonnabend den künftigen Fünftklässlern und ihren Eltern den Ganztagsschulbereich vorgestellt. Unter anderem wurden Arbeitsgemeinschaften und Unterrichtsfächer präsentiert.

Gardelegen. Wenn es läuft wie derzeit geplant, dann müssen die neuen Fünftklässler nur noch zwei Jahre am alten Gebäude der Karl-Marx-Schule lernen. Denn im Jahr 2013 soll der Neubau der Gardeleger Sekundarschule fertig sein. Nicht nur Schulleiter Horst-Dieter Radtke hofft, dass der geplante Baustart Ende September dieses Jahres nicht verschoben wird. Wenn die Bagger anrücken, dann werden die künftigen Fünftklässler schon ihre ersten Wochen als Sekundarschüler hinter sich haben. Damit sie gut vorbereitet sind auf den Wechsel, lernten sie am Sonnabend beim Rundgang die Schule kennen, trafen die Lehrer und einige Mitschüler.

Der Tag der offenen Tür für den Ganztagsbereich war der fünfte seiner Art, aber der erste an einem Sonnabend. Die vier bisherigen fanden immer an einem Donnerstag statt. Die Schule habe auf Wünsche der Eltern reagiert, denen es zeitlich am Sonnabend besser passt, an der Veranstaltung teilzunehmen, erklärte Horst-Dieter Radtke während der Begrüßung in der Aula. Lehrerin Solveig Lamontain, die die Ganztagsschule koordiniert, und Schulsozialarbeiterin Monique Schuboth hatten den Tag der offenen Tür vorbereitet, die Eltern sorgten für ein Kuchenbüfett. Der Schulleiter lud die künftigen Schüler seiner Schule ein, sich über alle Fächer und Arbeitsgemeinschaften zu informieren. "Dann könnt ihr Euch in den letzten Wochen der Grundschulzeit schon auf die Sekundarschule freuen", sagte er. Bisher sind 58 Schüler angemeldet, die in drei fünfte Klassen aufgeteilt werden. Über Details informierte Horst-Dieter Radtke die Eltern am Sonnabend während einer ersten Elternversammlung. Zuvor aber zeigten die Theater-AG "Die Quasselstrippen", die Singegruppe, die Streitschlichter und die Jumpstyle-Tänzer, womit sie sich beschäftigen.

Walter Thürer, Vorsitzender der Fördervereines, lud die Eltern zum Unterstützen und Mitmachen ein. Dass es eine neue Schule geben soll, sei "der außerordentliche Verdienst des Lehrerkollegiums, aber auch der Förderverein hat dazu beigetragen", sagte Thürer. Aufgabe des Vereins sei es, die Arbeit der Schule zu unterstützen. Als Beispiel nannte der Vorsitzende das Projekt Garden Sniffers, bei dem Schüler vor eineinhalb Wochen in Zichtau zwei Tage lang Einblicke in die Berufswelt Gartenbau bekommen haben. Der Verein hatte für das Mikroprojekt Fördergeld beantragt. Ein zweites Beispiel: Die Besten des Abschlussjahrganges werden vom Verein ausgezeichnet. Die Mitgliedsbeiträge - ein Euro pro Monat - kommen ausschließlich den Schülern zugute, so Thürer. Er und die anderen Vereinsmitglieder würden sich freuen, wenn sich einige Eltern in den Arbeitsgemeinschaften engagieren würden.

Welche es schon gibt, darüber informierten sich die künftigen Fünftklässler beim Rundgang. In der Hand hatten jeder einen Zettel, denn das Kennenlernen der Schule war mit einem Quiz verbunden.

 

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