Sängerin Monika Martin und andere bekannte Künstler waren am Sonnabendnachmittag im Schützenhaus zu Gast. Dort boten sie ein vielseitiges musikalisches Programm.
Gardelegen l Melodien zum Träumen - mit diesen drei Worten ist das Tourneeprogramm überschrieben. Doch es bietet viel mehr als nur diese ruhigen Töne. Es bietet auch Musik zum Erinnern, wenn bekannte Titel wie "Amazing grace" gespielt und "Laras Lied" aus der Filmmusik von "Dr. Schiwago" gesungen werden. Es bietet Musik zum Mitmachen, zum Party feiern, wenn Andrea Bergs "Du hast mich tausendmal belogen" angestimmt wird. Und es bietet Musik, bei der man Gänsehaut bekommt, wenn Klassiker wie die "Abendglocken" oder Rudolf Schocks "Ach, ich hab' in meinem Herzen da drinnen einen wundersamen Schmerz" erklingen.

All das und noch viel mehr gab es am Sonnabendnachmittag im Schützenhaus. Star der Veranstaltung war die österreichische Volksmusikantin Monika Martin. Doch bis zu ihrem Auftritt im zweiten Teil des Programmes mussten sich die knapp 200 Besucher etwas gedulden. Denn die Gastgeberin der Tournee hatte sich einige Künstlerkollegen eingeladen, die für die musikalische Vielfalt sorgten. Den Anfang machte der 20-jährige Kevin Pabst, der seit seinem neunten Lebensjahr Trompete spielt und mit diesem Instrument auch erfolgreich am Talentwettbewerb "Jugend musiziert" teilgenommen hat. Mittlerweile tritt er in Fernsehsendungen und bei vielen Veranstaltungen auf. Kevin Pabst lud die Zuhörer "zu einer musikalischen Weltreise mit mir und meiner Trompete" ein. So ging es unter anderem nach Italien ("La pastorella") und nach Russland ("Doswidanja"). Für "Die letzte Rose" aus der Oper "Martha" griff der Instrumentalist sogar zum Flügelhorn, das schon sein Urgroßvater gespielt hat und das seither in Familienbesitz ist.

Dann übernahm Sängerin Franziska das Mikrofon. Die junge Frau aus der Nähe von Freyburg (Unstrut) hatte im Jahr 2007 mit dem Titel "Sommergefühl" den Durchbruch geschafft, als sie in der Fernsehsendung "Immer wieder sonntags" von den Zuschauern zur Sommerhit-Königin gewählt wurde. Sie präsentierte einige flotte Stücke, bevor es im Programm dann getragener wurde. Denn den Abschluss des ersten Teiles gestaltete Ronny Weiland. Der Thüringer, der die Veranstaltung moderierte, war erst vor einigen Jahren zur professionellen Musik gekommen. Der gelernte Steinmetz hat sich vor allem der Musik Russlands verschrieben, ganz in der Tradition seines Vorbildes Ivan Rebroff. Aber auch Schlager ("Aber dich gibt's nur einmal für mich") und Klassisches (Freiheitschor aus "Nabucco") hat der Bassbariton im Repertoire. Davon konnten sich die Gäste auf eindrucksvolle Weise überzeugen. Mit viel Beifall für die drei Künstler ging es in die Pause, in der fleißig Autogramme verteilt wurden.
Der zweite Teil des Konzertes wurde dann komplett von Monika Martin bestritten. Die für ihre ruhigeren Lieder bekannte Künstlerin, die nach dem Studium der Kunstgeschichte und Volkskunde im Jahr 1990 zum Doktor der Philosophie promovierte, hat schon als Kind mit dem Singen begonnen. Seit 1996 ist sie als Solistin aktiv, seit 2000 vollprofessionell. Seither hat sie zahlreiche Auftritte bestritten, wurde mit diversen Preisen geehrt. Am Sonnabend sang sie nicht nur Melodien zum Träumen, sondern "Lieder speziell für Ihre und Eure Seele", denn "dafür ist die Musik, die ich singe, gemacht". Denn, so erklärte die Künstlerin, "jede Krankheit ist eine Verletzung der Seele". Zwischen den Titeln plauderte sie mit den Besuchern, bat dafür sogar um Licht im Saal: "Ich möchte den Zuschauern in die Augen sehen können." Immer wieder verließ Monika Martin dafür die Bühne und ging hinunter zu ihren Fans. Für die hatte sie auch einige Ratschläge parat. Zum Beispiel diesen: "Wir sind der Regisseur von unserem Glück, von unserem Dasein."
Und auch den, dass man immer an seine Träume glauben sollte. Das hat eine gewisse Ilse Bauer, im Sternzeichen Stier in Graz geboren, ihr bisheriges Leben lang immer getan. Im Alter von 33 Jahren hat sie sich dann ihren Traum, Solosängerin zu werden, endlich erfüllt. Mit Erfolg, "weil ich immer fest daran geglaubt habe", sagte Ilse Bauer, heute besser bekannt als Monika Martin.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.