"Man kann in 90 Minuten nicht die ganze Welt bereisen", aber einen Versuch ist es wert. Reisebuchautor Falk Werner unternahm einen solchen am Freitagabend in der Gardeleger Bibliothek.
Gardelegen l Ein kleines Strichmännchen läuft über die Leinwand, nimmt andere Strichmännchen mit auf seinem Weg. Dazu klingt ein Song von Pankow: "Ich bin rumgerannt...". Und genau das ist, auf den Punkt gebracht, der Inhalt von Falk Werners Multimediashow. Denn herumgerannt ist der gebürtige Magdeburger in seinem Leben schon mehr als viele andere. Vor allem aber ist er herumgekommen. Am Freitagabend in der Gardeleger Bibliothek nimmt er nun auch all jene, die zu seinem Vortrag gekommen sind, mit auf seine Reisen.
Gemeinsam mit ihnen steigt der gut gelaunte Weltenbummler nämlich in den Flieger und macht sich auf den Weg, "dahin, wo es warm ist, jedenfalls wärmer als hier", wie Bibliotheksleiterin Ursula Isenberg schon in der Begrüßung des Autors angekündigt hatte.
Das erste Ziel sind die Bahamas. Dort lernen die Gäste den Barkeeper Ron und den Hummerfischer Rick kennen, erfahren, dass "der Bahama an sich 'n büschen dicker ist" und Übernachtungen unglaublich teuer, dass die Inselkinder immer genau wissen, ob in ihrem Teich gerade eine Anaconda herumschwimmt und dass der Biss einer Lanzenotter einem "noch rund drei Stunden Zeit lässt, an das Gegengift zu kommen, sonst sollte man sich sein letztes Pfeifchen stopfen".
Was Falk Werner den Besuchern mitgebracht hat, sind nämlich längst nicht nur wunderschöne Fotoimpressionen und Videos aus fernen Ländern, sondern es sind vor allem die kleinen Erlebnisse und Abenteuer mit den Menschen und Tieren in den Orten, die er bereiste. Und das sind unglaublich viele.
Unglaublich viel Geld benötigt der gelernte Weltreisende dafür allerdings nicht. Auch das erfahren die Vortragsbesucher. In Werners Fall sind es monatlich rund 200 Euro inklusive der Krankenversicherung. Alles, was er sonst braucht, spendieren mal die Reisebekanntschaften, die der Deutsche auf seinen Touren macht, oder sind der Lohn für den einen oder anderen Arbeitseinsatz als Maler oder Hummerfischerhelfer. Essen, so versichert der Magdeburger glaubhaft, findet man in so mancher Gegend aber auch einfach auf Straßen oder Wegen. Wer mal einen Hibiskus gekostet hat, wisse, dass der sehr wohlschmeckend sei, sagt Werner: "Allerdings nur der rote, der pinkfarbene enthält Halluzigene." Ein Tipp nicht nur für Hobbyreisende.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.