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Die Verwaltung der kommunalen Wohnungen der Stadt Kalbe soll vereinheitlicht werden. Entsprechende Vorarbeit wird derzeit geleistet.
Kalbe l Die Stadt Kalbe verfügt über insgesamt 185 Wohnungen. Allerdings kümmern sich drei Privatunternehmen um deren Verwaltung. Das soll sich ändern. Mittelfristig ist eine Neuausschreibung geplant. Um den politischen Gremien dabei die Entscheidung zu erleichtern, leistet die Verwaltung derzeit entsprechende Vorarbeiten.
So präsentierte Bürgermeister Karsten Ruth während der jüngsten Hauptausschusssitzung eine Auflistung darüber, wo wie viele Wohnungen existieren und welche Ausstattung diese haben. Des Weiteren soll die Verwaltung nun eine Empfehlung darüber erarbeiten, wo sich ein Erhalt der Wohnungen lohnt - und wo nicht. Es müsse geprüft werden, ob sich bei einigen Objekten ein gezielter Leerzug, ein nachfolgender Abriss beziehungsweise ein Verkauf erforderlich mache, wie der Bürgermeister erklärte.
Der Hauptausschuss nahm den geplanten Werdegang zur Kenntnis. Eine Empfehlung für den Stadtrat war in diesem Fall nicht nötig. Denn das Thema soll nun erst einmal in die Ortschaftsräte hineingetragen werden. Diese würden in den Entscheidungsprozess mit eingebunden, so Ruth. Zudem müssten sich auch die städtischen Fachausschüsse mit dem Thema auseinandersetzen, bevor der Stadtrat zu einer Entscheidung komme.
In diesem Zusammenhang mahnte Hauptausschussmitglied Mirko Wolff an, nicht nur den Bauausschuss zu involvieren, sondern auch den Sozialausschuss.
"Es geht darum, bezahlbaren Wohnraum zu erhalten"
Hauptausschussmitglied Mirko Wolff
"Es geht darum, bezahlbaren Wohnraum zu erhalten", wie Wolff sagte. Er mahnte damit eine Verantwortung der Stadt ihren Bewohnern gegenüber an. Schließlich leben in der Einheitsgemeinde Kalbe viele sozial benachteiligte Menschen. Dass die Befürchtung, einige könnte irgendwann ohne Unterkunft dastehen, nicht ganz unberechtigt ist, zeigen auch jüngste Pressemitteilungen, in denen Verbände der Wohnungswirtschaft die Öffentliche Hand mahnen, Kriterien zur Übernahme von Unterkunftskosten für Menschen mit Arbeitslosengeld-II-Anspruch nicht weiter herabzusenken (wir berichteten).
Die kommunalen Wohnungen der Stadt Kalbe werden derzeit anteilig von folgenden Unternehmen verwaltet: Bismarker Haus- und Grundstücksverwaltung, Kalbenser Wohnungsgesellschaft und Robra Immobilien Salzwedel. Zudem betreut die Stadtverwaltung selbst noch zwei Wohnungen. Diese befinden sich in der Ortschaft Jeggeleben, die 2011 nach Kalbe zwangszugeordnet worden war.
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Zitat aus Artikel: "Auch die eigene Offenheit kann laut Studie zu mehr Akzeptanz führen: Geoutete Menschen berichteten demnach von weniger Diskriminierung als jene, die nicht offen mit ihrer Neigung umgingen. (dpa)" Das ist auch meine Erfahrung. Nachdem ich bis zum 55. Lebensjahr gebraucht habe, selbst zu meiner Transsexualität zu stehen und meine Angst zu überwinden, lebe ich völlig offen damit. Meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Meine Umwelt und selbst meine Familie akzeptieren mich so. Einer der Gründe, warum ich offen dazu stehe und sogar wesentliche Teile meiner Transition im Internet veröffentlicht habe ist, den Menschen zu zeigen, dass wir auch nur normale Menschen sind und keine Exoten. Nur der offene Umgang mit Homo- und Transsexualität kann für allgemeine Akzeptanz und Toleranz sorgen. Leider werden da aber von gesellschaftlicher und staatlicher Seite noch zu viele Hürden für uns aufgebaut, die auch diskriminierend sind. So zum Beispiel, dass keine gleichgeschlechtliche Ehe möglich ist oder man als Transsexueller erst als "psychisch gestört" (F64.0 – Geschlechtsidentitätsstörung) gelten muss, in einem so genannten Alltagstest (für bis zu 18 Monate leben im gefühlten Geschlecht mit falschen Papieren, ohne mögliche körperliche Anpassungen) den Beweiß antreten soll und die Änderung des Vornamens und des Geschlechts nur über Gericht erlangen kann, was bis zu 3.000,- Euro kosten kann. Andrea Süßenguth
Glueckwunschzum Sieg Hanne.