Zur "Hüttengaudi" hatte das Redekiner Amateurtheater dieses Jahr die Mitglieder der Volkssolidarität in Jerichow eingeladen. Zünftige Kulissen und Trachten vermittelten bayrisch-österreichische Stimmung beim Kappenfest im Bürgerhaus.

Jerichow l Das Redekiner Amateurtheater hat schon mehrmals ein Karnevalsprogramm hier bei der Volkssolidarität aufgeführt. Dieses Jahr wäre es fast nichts geworden, weil in den vergangenen Monaten einfach zu viel los war. Dann aber rettete die Idee mit der "Hüttengaudi" den Auftritt: "Die Kostüme hatten wir alle im Schrank, die Texte haben wir vor 14 Tagen verteilt. Wir hatten dafür also keinen so großen Aufwand, deshalb ging es", erklärte Theater-Chefin Christine Graf. Der eine oder andere Sketch oder Spaß war auch schon früher mal aufgeführt worden, und um aus allem ein tolles Programm zu "zaubern", sind die "Amateure" längst schon "Profi" genug...

Los ging`s mit dem Einmarsch "Der Berg ruft". Fünf Freundinnen wollten zur "Hüttengaudi" verreisen und hatten sich am Bus verabredet. Dass die eine nicht gleich kam, war schon der erste Anlass zum Tratschen, und später auf der Hütte ging es weiter damit, so dass das Publikum ordentlich was zu lachen hatte.

Gastwirt Rainer Lucke wurde kurzerhand zum "Kronenwirt" erklärt, und als Wirtin auf der Bühne machte sich Katja Urbach spitzenmäßig. Den Einheimischen erklärten die "Urlauber", dass sie daheim auch Berge hätten: Burgberg, Weinberg, Finzelberg...

Spaß gab`s mit dem Knecht, der kündigen wollte, weil er mit dem Viehzeug nicht mehr klarkommt, und auf dem Markt, wo das Ordnungsamt plötzlich auftaucht und ein tolles Verwirrspiel losgeht. Für die "Tanzmäuse" war natürlich "Heidi" der perfekte Titel, und Dominik Müller, der der größeren Tanzgruppe des RAT angehört, umgarnte die Seniorinnen mit "Ich sing ein Lied für dich" und "Anton aus Tirol".

Auch Loriots "Jodelschule" wurde bemüht: Die Urlauberinnen haben sich zu einem Anfängerkurs angemeldet, und auch das Publikum wurde beteiligt. Nicht fehlen durften die "Holzhackerbuam", und schließlich gab es auch noch einen Wettbewerb im Bierkrugstemmen, bei dem Rainer Lucke als "Profi" mit ran musste.

 

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