100 Soldaten aus den Logistikbataillonen aus Burg und Beelitz sowie aus dem Wachbataillon in Berlin wurden gestern im Burger Goethepark vereidigt. Kameradschaft und Disziplin wird in den nächsten Wochen von ihnen verlangt.

Burg l "Es ist einer der wichtigsten Tage eines jungen Soldaten", sagte Armin Sprengel, Kommandeur des Burger Logistikbataillons 171 beim feierlichen Zeremoniell im Herzen der Kreisstadt. Die Rekruten hätten sich für keinen einfachen und keinen bequemen Weg entschieden, so der Kommandeur.

Landtagspräsident Detlef Gürth (CDU) betonte in seinen Worten vor allem das wechselseitige Vertrauen unter den Kameraden. "Die Kameradschaft kann auch in den schweren Wochen helfen, Hindernisse zu meistern", sagte er. Es sei nicht nur die Disziplin, sondern eben jenes Vertrauen, was die Bundeswehr von anderen Armeen der Welt unterscheide, betonte der Landtagspräsident. Für die Zukunft werden hohe Erwartungen an die Rekruten gestellt. "In Burg und Beelitz waren immer Bataillone stationiert, auf die man sich verlassen konnte. Wir sind stolz auf das Wissen und die Disziplin, die hier vermittelt werden", erklärte Gürth. Die harte Ausbildungszeit werde vor allem mit einem entsprechendem familiären Rückhalt erleichtert.

Diesen Rückhalt sah man an den zahlreichen Gästen, die sich im Burger Goethepark den feierlichen Appell anschauten. "Dass wir diese Veranstaltung in der Öffentlichkeit durchführen ist wichtig und keineswegs selbstverständlich", sagte Sprengel und fügte hinzu: "Die vielen Gäste zeigen eben auch die Verbundenheit mit der Bundeswehr."

Die vereidigten Kameraden haben ihre Grundausbildung am 2. Januar begonnen. Viele der Freiwilligen können sich bereits nach zwei Monaten eine Zukunft bei der Bundeswehr vorstellen. "Man hat viel gehört, jetzt wollte ich es selbst mal sehen. Jetzt will ich auch länger bleiben", sagte Mirco Brimmer. Von den Neuen erwartet Armin Sprengel vor allem Tapferkeit, Treue und Gewissenhaftigkeit.

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