Ein voller Erfolg war die erste Museumsnacht im Jerichower Kloster. Die Gäste waren voll des Lobes. Die Veranstaltung wird im nächsten Jahr wieder stattfinden.

Jerichow l Zuversichtlich sah Jan Wißgott der Museumsnacht-Premiere am Sonnabendnachmittag nicht entgegen: "Die Wetterprognosen sagten Regen und Sturm voraus. Wir stellten uns darauf ein, dass wir hier mit einer Handvoll Leuten stehen würden", sagt der Leiter der Stiftung des Jerichower Klosters. Doch die Besucher ließen sich vom schlechten Wetter nicht abhalten und kamen trotzdem nach Jerichow. "Etwa 75 Leute waren hier, das hat unsere Erwartungen übertroffen", sagt Wißgott. Die ersten Gäste kamen um 18 Uhr, die letzten gegen 21.45 Uhr. Es gab ständig Führungen, damit die neu ankommenden Besucher nicht lange warten und frieren mussten. Bis kurz vor Mitternacht herrschte im Kloster reges Treiben.

Alle Bereiche waren geöffnet. Es gab Führungen durch die romanische Klausur, das Backsteinmuseum, die Kirche und das Hochzeitszimmer. Auch die Ausgrabungen im Malzkeller konnten besichtigt werden. Die Jerichowerin Gudrun Jahn stöberte in der Bibliothek. Besonders interessant war für sie das alte Buch "Missale Romanum". Bruno und Primo Deanoz aus Hohenseeden nutzten die erste Veranstaltung dieser Art mit ihren Eltern für einen Familienausflug. Die beiden bekamen von einer Mitarbeiterin eine kindgerechte Führung durch das Kloster.

   

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