In Kleinwusterwitz wird nach und nach für den zweiten Bauabschnitt der Restaurierung der Schinkelkirche mobil gemacht. Der Förderverein lässt sich auch in diesem Jahr dafür in die Pflicht nehmen und vereint in dieser Absicht sowohl Kleinwusterwitzer als auch viele Freunde und Besucher.

Kleinwusterwitz l Der Förderverein Schinkelkirche macht keine halbe Sachen: Auch für dieses Jahr gibt es so etwas wie einen "roten Faden" an Veranstaltungen, der keinen Monat auslässt. Das große Ziel bleibt es auch weiterhin, mit Spenden und Zuwendungen den zweiten Bauabschnitt der Kirchen-Sanierung auf den Weg zu bekommen. Wieviel Geld für dieses Vorhaben aufgebracht werden muss, steht gegenwärtig noch nicht genau fest, sagt Vereinsvorsitzende Heike Staschull. Der zweite Bauabschnitt umfasse alles, "was mit Farbe zusammenhängt", erklärt sie und hebt damit auf die Innenrestaurierung des knapp 180 Jahre alten Gotteshauses ab. Der erste Bauabschnitt konzentrierte sich auf die äußere Hülle der Schinkelkirche. Sie war besonders in Mitleidenschaft gezogen, weil hier jahrzehntelang keine größeren Baumaßnahmen erfolgten. Der vorläufige Schlusspunkt unter die Arbeiten wurde im November 2012 gesetzt, als die Turmkugel aufgesetzt wurde. In die Finanzierung des ersten Bauabschnitts flossen Gelder der Landeskirche, des Kirchenkreises Elbe-Fläming, der Kirchengemeinde, des Fördervereins Schinkelkirche und Mittel aus dem Leader-Programm ein.

Der Förderverein setzt wie bei dem ersten Bauabschnitt auch bei dem zweiten darauf, durch ein Benefizkonzert mit Ludwig Güttler und Friedrich Kircheis (Trompete/Orgel), seinen Finanzierungsanteil aufbringen zu können. Für den 6. September hat der Förderverein die beiden hochkarätigen Musiker für ein weiteres Konzert, diesmal allerdings in der St. Katharinenkirche zu Brandenburg, gewinnen können. Der Termin war bereits im unmittelbaren Anschluss an das Konzert vor eineinhalb Jahren vereinbart worden und bot für Startrompeter Ludwig Güttler perspektivisch den ersten freien Platz in seinem auf Dauer ausgebuchten Terminkalender. Der Dom kommt zu diesem Zeitpunkt als Spielort nicht in Frage, weil er dann restauriert wird. Karten für dieses Konzert sind über den Förderverein erhältlich.

Die Schinkelkirche in Kleinwusterwitz wird am 4. Juni um 19.30 Uhr Veranstaltungsort für ein Konzert mit Peter Orloff und dem Schwarzmeer Kosaken-Chor sein. "Wir freuen uns sehr, dieses Ausnahme-Ensemble in unserem kleinen Ort begrüßen zu können, um so die Schinkelkirche immer stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken", sagte Heike Staschull. Als nächster Höhepunkt steht am 10. Mai das Frühlingsfest mit einer musikalischen Andacht an. Es beginnt um 14 Uhr. Besucher können sich an der Musik des Posaunenchores Stremme und am Straßentheater des Genthiner Amateurtheaters erfreuen.