Brettin l Wie läuft denn so ein Tag bei der Zeitung ab? Bekommt man mehr Geld, wenn man viele Wörter schreibt? Und woher bekommt man eigentlich die Informationen?

Ihre Fragen rund um das Thema Zeitung wurden die Schüler der Klassen 8a und 8b der Brettiner Sekundarschule gestern in der Deutschstunde los. Vier Wochen hatten sie die Volksstimme in die Schule geliefert bekommen und jeden Tag darin gelesen. Mit den Deutschlehrerinnen Kerstin Maeße und Christiane Ernst gingen sie die einzelnen Textformen durch und erfuhren zum Beispiel, was der Unterschied zwischen Bericht und Kommentar ist.

Besonders spannend fanden die Schüler der Klasse 8a das Fotografieren. Nachdem die Mädchen und Jungen sich als Models gut machten, meldete sich Benjamin Baumert als Fotograf. Dem Belicker mussten die technischen Raffinessen der Kamera nicht lange erklärt werden.

Auch als Zeitungsmacher hatten die Schüler sich probiert. Kerstin Maeße hatte die Hausaufgabe aufgegeben, ein eigenes Blatt anzufertigen. Die Ergebnisse vom Redekiner Rundblick bis hin zum Parchener Kurier konnten sich sehen lassen. "Schwierig war es, die Beiträge so aufzuteilen, dass sie tatsächlich auf eine Seite passen", sagte Pascal Klebe. Gelungen ist es ihm nach einigem Probieren schließlich doch.

Die nächste Aufgabe im Rahmen des SchmaZ-Projekts wird es für die Schüler sein, selbst einen Artikel zu verfassen. Über Themen hatten sie sich schon Gedanken gemacht. Und so dürfen sich die Leser auf Beiträge über den Redekiner Spielplatz, Motocross und den Angelsport freuen.

Bei der Gelegenheit fragten die Jugendlichen auch nach ein paar Tipps für das Schreiben von Texten. Hilfreich kann es sein, dem Artikel einen Rahmen zu geben. Also ihn mit dem Gedanken zu beenden, mit dem man ihn begonnen hatte. Das lässt uns zur Frage zurückkommen, wie so ein Zeitungstag denn eigentlich abläuft: Er beginnt mit der Themenkonferenz, führt über viele Termine und Gespräche schließlich zur vollen Seite. Spätestens um 22 Uhr muss alles fertig sein, dann ist Andruck in Barleben.