Hohenseeden l Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 1 zwischen Hohenseeden und Reesen sind Montagnachmittag zwei von sechs Auto-Insassen so schwer verletzt worden, dass sie in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Ein 22-jähriger BMW-Fahrer musste von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Hohenseeden mit einer speziellen Metallschere und einem Spreizwerkzeug aus seinem Fahrzeug gerettet werden, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Steve Flügge. Die Tür ließ sich aufgrund der starken Zusammenstöße mit zwei anderen beiden Pkw nicht mehr selbstständig öffnen. Der Mann wurde gemeinsam mit einem weiteren verletzten 67-jährigen Hyundai-Fahrer vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

"Insgesamt entstand durch die Kollision des BMW mit den anderen beiden Fahrzeugen ein Sachschaden in Höhe von zirka 20000 Euro", sagte Thomas Kriebitzsch, Pressesprecher des Polizeireviers Jerichower Land, auf Volksstimme-Anfrage.

Infolge des Verkehrsunfalls war die B 1 im betroffenen Straßenbereich für knapp zwei Stunden, von 15 bis etwa 16.50 Uhr, voll gesperrt worden.

Der Motor, das Getriebe und Teile der Auspuffanlage des BMW wurden nach dem Verkehrsunfall etwa 30 Meter neben der Fahrbahn gefunden.Alle drei beteiligten Fahrzeuge mussten aufgrund ihrer Schäden, im Anschluss an die Rettung der Verletzten, abgeschleppt werden.

Der 22-jährige BMW-Fahrer fuhr am Nachmittag auf der B 1 aus Richtung Burg kommend. In der Nähe von Hohenseeden in einer Linkskurve brach das Heck des Autos aus und der Fahrer verlor die Kontrolle über seinen Pkw. Auf der Gegenfahrbahn prallte der BMW frontal mit einem Auto der Marke Hyundai zusammen. Durch die Kollision mit dem Pkw des 67-jährigen Fahrers drehte sich der BMW einmal um die eigene Achse und stieß, erneut frontal, mit einem VW-Transporter eines 29-jährigen Fahrers zusammen. Zehn Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Güsen und Hohenseeden, unter anderem Einsatzleiter Steve Flügge, waren Montag zwei Stunden lang auf der Bundesstraße 1 zwischen Reesen und Hohenseeden im Einsatz.