Insgesamt 75 Kandidaten treten bei den Kommunalwahlen in der Gemeinde Elbe-Parey an und bewerben sich um einen Sitz im Gemeinderat und/oder in einem der sieben Ortschaftsräte in Bergzow, Derben, Ferchland, Güsen, Hohenseeden, Parey und Zerben.

Elbe-Parey l In der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend informierte Hauptamtsleiter Volker Zunder, dass alle Wahlvorschläge, die fristgerecht - das heißt, bis zum 31. März, 18 Uhr - eingegangen sind, auch bestätigt wurden. Es seien allein 14 Wahlvorschläge (Parteien, Wählergemeinschaften oder Einzelbewerber) mit insgesamt 62 Personen, die für den Gemeinderat kandidieren. Insgesamt gibt es 75 Kandidaten.

Sowohl für den Gemeinderat als auch für sechs der sieben Ortschaftsräte kandidieren jeweils mehr Bürger als es Sitze gibt. Der einzige Schwachpunkt, betonte Zunder, sei Güsen: Hier könnten ebenso wie in Parey neun Kandidaten in den Ortschaftsrat gewählt werden. Während jedoch in Parey insgesamt 18 Bürger kandidieren, sind es in Güsen nur sechs. Falls bei der Wahl die Stimmenverteilung so ausgeglichen ist, dass alle sechs Kandidaten einen Sitz bekommen, sei das ausreichend. Entfallen jedoch zwei Sitze auf einen Kandidaten, dann sei eine Nachwahl notwendig, erklärte Zunder.

Stünden alle Bewerber auf einer Liste, wie das zum Beispiel in Hohenseeden der Fall ist, könnte das nicht passieren. Bei Einzelbewerbern oder einzelnen Kandidaten pro Liste kann jedoch kein anderer von den Stimmen eines Kandidaten profitieren.

Die meisten Kandidaten schickt die CDU ins Rennen: Insgesamt 13, davon 11 für den Gemeinderat. Die zweitstärkste Liste hat die Wählergemeinschaft Derben mit insgesamt elf Kandidaten, davon neun für den Gemeinderat, und drittstärkste sind mit jeweils sieben Bewerbern die Freie Wählergemeinschaft Elbe-Parey und die Wählergemeinschaft Hohenseeden, wobei die FWG Elbe-Parey im Ortschaftsrat Parey nur mit vier Kandidaten antritt.

Von den bisherigen Ortsbürgermeistern kandidieren Martin Rümschüssel (Hohenseeden) und Petra Liebich (Parey) gar nicht mehr, Egon Buchmann (Güsen) tritt nur noch für den Gemeinderat an.