Genthin l Ihre diamantene Hochzeit feierten in der vergangenen Woche Elli und Gerhard Ittermann aus Genthin. Das Paar beschränkte sich zunächst auf eine ganz kleine Feier im engsten Familienkreis. Zu den Gratulanten zählte auch Genthins Bürgermeister Thomas Barz. Wenn die diamantene Braut in Kürze ihr 80. Lebensjahr vollenden wird, gibt es die große offizielle Feier mit vier Enkelkindern, Urenkel und der gesamten Verwandtschaft.

Die diamantenen Hochzeitsleute plauderten an ihrem großen Tag über die Jahre ihrer Zweisamkeit, über ihren beruflichen Alltag und natürlich über die Kinder und Familie, die sie bis ins hohe Alter als hohes Gut schätzen. Gerhard Ittermann nimmt zärtlich die Hand seiner Frau Elli, wenn er die Geschichte ihres Kennenlernens erzählt. Beim Rummel am Wasserturm habe er sie zum ersten Mal gesehen und dann wieder zufällig in Parchen, dem Heimatort seiner Elli.

Beide blicken auf ein arbeitsreiches Leben zurück

Nach der Hochzeit zog das Paar nach Genthin, wohnte erst in einer kleinen Wohnung und kaufte sich nach der Geburt der zweiten Tochter an der Brandenburger Straße ein kleines Haus, das Gerhard Ittermanns ganzes handwerkliches Geschick herausforderte. Stolz berichtet Gerhard Ittermann über ein erfülltes, langjähriges Arbeitsleben. Transportpolizei, Waschmittelwerk und Genthiner Brauhaus sind die Stationen. 33 Jahre in der Brauerei - die ließen selbst Bürgermeister Thomas Barz und Schwiegersohn Reinhard Templin auf der diamantenen Hochzeit ausgiebig über die Qualität der Genthiner Biersorten und die Genthiner Brautradition sinnieren, wobei Opa Ittermann bestens im Bilde war. Den Schlusspunkt im Erwerbsleben setzte der diamantene Bräutigam erst im Rentenalter, als er noch einige Jahre als Hausmeister bei "Flamco" tätig war.

Elli Ittermann, sie war im Waschmittelwerk und als Raumpflegerin beim Rat des Kreises tätig, erwies sich immer die gute Seele der Familie, begleitete die Kinder und Enkelkinder hinaus ins Leben, gab Zuneigung und Fürsorge an ihre Lieben weiter. Das Paar genießt die Zweisamkeit und will trotz gesundheitliche Einschränkungen mobil bleiben. Einmal in der Woche geht es mit dem Rollator zum Einkaufen.