Es ist wie ein großes Familientreffen, wenn sich die Konfirmanden des Jahrgangs 1954 in Kade zu einem Wiedersehen verabreden. Diesmal haben 13 der damals 29 ihre diamantene Konfirmation gefeiert. Viele Angehörige waren mit dabei.

Kade l Geboren in den Jahren 1939 und 1940, gehören sie zur Generation der Kriegskinder. Als sie nach dem Krieg hier in Kade zur Schule gingen, waren auch etliche Flüchtlingskinder mit dabei und die Klassen dadurch groß, erinnert sich Ingrid Stahn, die das Treffen erneut organisiert hat.

Vor zehn Jahren, zur goldenen Konfirmation, hatte sie das zum ersten Mal gemacht. In der Zwischenzeit hatten sich viele überhaupt nicht gesehen, denn die meisten der damaligen Mitschüler waren nach Abschluss der 8. Klasse, die sie damals auch noch in Kade besuchen konnten, weggezogen - viele sehr weit weg.

"Damals haben sich etliche kaum erkannt", blickt Ingrid Stahn auf das erste Wiedersehen im Jahr 2004 zurück. Sogar bis aus Kanada war dazu jemand gekommen.

Es war so schön, dass sie beschlossen hatten, sich von nun an jedes Jahr zu treffen, und das wurde auch durchgehalten. "Wir wollen es auch noch weitermachen, solange es geht."

Für die diamantene Konfirmation hatten Mitglieder des Fördervereins Kader Kirchen die Kirche wieder schön geschmückt, und die Frauen des kleinen Gesangsensembles der Kirchengemeinde haben den Gottesdienst mitgestaltet.

Danach ging es hinüber in die Gaststätte Pflaumbaum, wo für 45 Leute schon alles bestens vorbereitet war - denn so viele waren es insgesamt bei der geselligen Runde. Etliche nutzten die Reise in die alte Heimat, um sich auch mit Bruder oder Schwester, Cousin oder Cousine zu treffen, auch Partner, Kinder und andere Angehörige waren dabei.