Mit einem Teilnehmerrekord und einem tollen Verlauf war die diesjährige Osterradtour des Ferchländer Triathlon-Team ein echter Höhepunkt. Guter Sport und Geselligkeit wurden hier miteinander verbunden.

Ferchland l Diesmal kamen 31 Radrennfahrer zum Startplatz beim Ferchländer "Storchennest", sogar bis aus Hannover, und Osterburg, weiterhin aus Grieben und Bittkau und natürlich die meisten aus Genthin und Umgebung, berichtete Ingo Tiesler, Chef der Ferchländer Triathleten. Unter den Teilnehmern waren auch ehemalige sehr gute Radrennfahrer, die schon in der Radbundesliga oder bei den Deutschen Meisterschaften gute Platzierungen errangen - Namen wie Liebetreu, Hohenstein oder Lemm dürften den Radsportanhängern im Landkreis noch bekannt sein.

Die Strecke führte über 75 Kilometer durch das Jerichower Land - von Ferchland über Parey, Güsen, Ihleburg, Burg, Theeßen, Brandenstein, Gladau, Dretzel, "Süße Ecke", Genthin und zurück nach Ferchland. Das Wetter war durchwachsen: Zunächst hatte schönster Sonnenschein zur Teilnahme motiviert, allerdings machte es recht starker Wind den Radlern auch nicht leicht, und ab Kilometer 50 - vor Genthin - fing es zu regnen an.

Das große Teilnehmerfeld wurde angeführt von den Ferchländer Guides Ralf Schmidt und Enrico Schenk, die sehr gut vorbereitet in das Rennen gingen, da sie gerade ein zehntägiges Mallorca-Traininglager in den Beinen hatten, berichtete Ingo Tiesler. "Immer wieder drosselten Sie das Tempo, damit das Feld zusammen blieb."

Zum Schluss gab es wieder den beliebten Spurt, den sich die Teilnehmer noch nie nehmen ließen. Ab Genthin wurde das Rennen freigegeben, so dass auf den letzten 13 Kilometern die Osterausfahrt zu einem echten Radrennen wurde, bei dem Geschwindigkeiten bis 50 km/h gefahren wurden! Ziel war der Ortseingang in Ferchland. Das Rennen gewann der Hannoveraner Michael Liebetreu vor Arne Hohenstein aus Nielebock.

Auch diesmal wieder hatte Sven Gansel von der Firma "Fahrrad Sommer Genthin" die Tour mit dem Servicefahrzeug begleitet, und das Entgelt dafür spendete er erneut dem Triathlon-Team Ferchland. Als "Pannenmann" brauchte er zum Glück nicht einschreiten.

Nach der Tour blieben die Teilnehmer noch in der Gaststätte "Storchennest" beisammen. Dort war inzwischen alles gut vorbereitet worden, und bei bester Verpflegung wurde noch bis in die Abendstunden "gefachsimpelt".

Nächste Höhepunkte des Ferchländer Triathlon-Teams sind die Radrennen "Garnim Veleton Berlin" und verschiedene Triathlons in Sachsen-Anhalt bis zum Saisonhöhepunkt - dem "Dextro Energy Triathlon" im Juli in Hamburg, dem größten Triathlon der Welt.