Dienstagabend fand in Jerichow die letzte Stadtratssitzung vor den Wahlen statt. Den größten Teil des Rates stellte in dieser Wahlperiode die Freie Wählergemeinschaft Jerichow. Für den neuen Stadtrat kandidieren 25 Bewerber aus allen Ortsteilen der Einheitsgemeinde auf der Liste dieser Wählergemeinschaft.

Jerichow l Das Verfahren, dass Vertreter aus allen zwölf Ortsteilen der Einheitsgemeinde Stadt Jerichow auf einer Liste kandidieren - die jeweilige Anzahl entsprechend der Größe des Ortsteils - haben sich bewährt, blickt Bürgermeister Harald Bothe auf die vergangenen vier Jahre zurück. Bis auf Zabakuck waren im jetzigen Rat Vertreter aus allen Ortsteilen vertreten, die große Mehrheit davon von der Freien Wählergemeinschaft.

Zum Abschluss der jüngsten Stadtratssitzung zog Bothe eine positive Bilanz: "Ich bin sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit im Rat, auch die Zusammenarbeit zwischen Stadtrat und Verwaltung war sehr konstruktiv!" Dafür bedankte er sich ausdrücklich, auch im Namen der Einwohner der Gemeinde, denn, betonte er: "Das ist zum Vorteil von allen Bürgern!" Es gab keinerlei politische Ränkespiele. Das gelte für den gesamten Stadtrat, auch für die Vertreter, die über Parteien in den Rat kamen.

Auch die Ordnungsamtsleiterin und Stellvertreterin des Bürgermeisters, Sabine Pansch, lobte die sehr gute Zusammenarbeit.

"Wir wollen, dass wir im Rat die breite Masse unserer Einwohner vertreten", begründete Harald Bothe die erneute Bildung einer Wählergemeinschaft. "Wir grenzen uns aber klar ab von anderen Wählergemeinschaften", betonte er. Denn mit den Zielen und Ansichten einiger dieser Wählergemeinschaften, die unter anderem für den Kreistag kandidieren, habe man nichts gemein.

Die Freie Wählergemeinschaft Jerichow kandidiert auch mit neun Bewerbern für den Kreistag, darunter Harald Bothe, der auch jetzt schon einen Sitz im Kreistag hat.