Spannende Fußballspiele und ein unterhaltsames Pausenprogramm. Das sind die Zutaten des traditionellen Fußballfestes der DRK-Schulhorte in Genthin. Zahlreiche Eltern und Mitschüler feuerten die Mannschaften an.

Genthin l Hunderte Menschen mit Tröten, Rasseln und rot, bunt bemalten Gesichtern bevölkerten kürzlich den Sportplatz der Grundschule Stadtmitte. Grund war das traditionelle Fußballturnier der drei DRK-Horte. "Für uns ist das immer ein Riesen-Event", sagt Carola Pfeil vom Hort Stadtmitte. Gemeinsam mit Petra Böttge (Diesterweg) und Gabriele Jerkowski (Hort Uhland) hatten sie als Organisatoren wieder ein rundes Fest auf die Beine gestellt.

Die gute Laune der Beteiligten konnte nicht einmal das Regenwetter trüben. Allerdings machte die Witterung den Spielern einige Probleme. "Es ist schon schwierig zu spielen", meinte Fynn-Luca aus dem Uhland-Hort. "Man rutscht ziemlich schnell." Der Neunjährige bereitete ein Tor vor und konnte damit ein Unentscheiden gegen die Diesterweg-Mannschaft retten. Die Grundschüler zeigten ansehnliche Partien und nicht immer blieben die Spieler ohne Blessuren.

"Es gab ein paar kleinere Verletzungen, aber nichts schlimmeres", bestätigte Gabriele Jerkowski. Die Spieler des Diesterweghortes mussten dennoch einige sehr starke Angriffe abwehren. Dafür hatte die Mannschaft den wohl lautstärksten Fanblock des Nachmittages. "Diesterweg, Diesterweg", tönte es über den Platz. "Wir sind in der Schule und wollen schließlich, dass die Mannschaft gut spielt", begründete dies die elfjährige Laura. Während der Spielpausen standen die Mädchen selbst auf dem Platz.

Alle drei Horte hatten wieder Tanzeinlagen einstudiert, die den Besuchern vorgeführt worden. "Es ist eine umfangreiche Vorbereitung notwendig, damit am Ende alles klappt", bestätigt Petra Böttge. Neben den Erziehern der Horte engagierten sich auch diesmal wieder einige Eltern.

Thomas Schmahl fungierte während der Partien als Schiedsrichter, Klaus-Peter Haselau sorgte für die Musik beim Rahmenprogramm. Andere Eltern fieberten am Spielfeldrand mit. "Das versteht sich doch von selbst, wenn die eigenen Kinder auf dem Platz stehen", meinte Kathrin Lemke, die die Mannschaft kräftig mit anfeuerte.

Selbst bei den Ersatzspielern war die Stimmung bestens. "Ich habe zwar nicht mitgespielt, aber mir hat der Nachmittag trotzdem Spaß gemacht", meinte Laura aus dem Uhland-Hort. Im nächsten Jahr wolle sie aber mit auf dem Platz stehen. Am Ende des Turnieres stand der Uhland-Hort auch dank eines 10: 0-Sieges als Gewinner fest. Dafür erhielt die Mannschaft den Wanderpokal und einen neuen Fußball. "So sehen Sieger aus", wurde in der Kabine kurz vor der Siegerehrung gesungen.

Am Ende reckten die Spieler den Pokal in die Höhe und versprachen ihren Titel zu verteidigen. Aber dennoch gab es an diesem Nachmittag keine Verlierer. "Wir veranstalten dieses Turnier, damit alle zusammenkommen und ein wenig Spaß haben", bestätigt Carola Pfeil.

   

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