Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr hatte der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Güsen gemeinsam mit den Güsener Landfrauen erneut zum Kinderfest eingeladen. Auch diesmal war die Resonanz groß. Auf der Wiese hinterm "Treffpunkt" herrschte fröhliches Treiben.

Güsen l Zwar ist der Ausbau des zweiten Teils der DSF-Straße doch nicht mehr rechtzeitig fertiggeworden, aber die restlichen Absperrungen hatten kaum Besucher abgehalten, zum Fest zu kommen.

Es war erneut ein Nachmittag für die ganze Familie, für Kinder, Eltern, Großeltern. Während sich die Landfrauen in den Räumen des "Treffpunkts" um die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen kümmerten, hatten die Mitglieder des Feuerwehr-Fördervereins draußen allerhand vorbereitet. Bei lustigen Spielen konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen, und das taten sie mit großem Eifer: Da zeigten sich bereits erste handwerkliche Talente beim Nageleinschlagen oder die Qualitäten eines künftigen Feuerwehrmanns oder einer Feuerwehrfrau beim Spritzen mit der Kübelspritze auf das Hausmodell. Sackhüpfen macht immer wieder Spaß, ebenso das Büchsenwerfen und vieles mehr.

Mit dabei war auch Pfarrer Andreas Breit mit seiner beliebten "Bonbonwurfmaschine". Und vom Freizeitreiterhof Küsel war erneut Nicole Pritzkow mit Pferd "Lotte" gekommen. Auf Lotte konnten die Kinder nicht nur reiten, sondern vom Pferderücken auch Ballzielwerfen durch einen Reifen.

Weitere Unterstützung gab es von Klaus Klein aus Güsen, der - wie schon beim Osterfest an der Jagdhütte - mit seinem Oldtimer-Motorrad mit Beiwagen gekommen war und die Kinder zu Rundfahrten einlud - absolut kostenlos.

Um das Imbissangebot ein wenig "aufzulockern", hatte der Feuerwehr-Förderverein eine Zuckerwatte-Maschine angeschafft. Noch mehr als die Zuckerwatte selbst faszinierte die Kinder und auch so manchen Erwachsenen das Zuschauen, wie das Gerät funktioniert, dünne Fäden produziert, die zu "Watte versponnen" werden.

Nicht zuletzt hatten zwei Kameraden der Güsener Feuerwehr auch Fahrzeuge mitgebracht, die sich Kinder und Erwachsene anschauen konnten.

   

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