Noch ruhen die Gärten im Schutz des Winters. Doch nicht mehr lange, dann beginnt es überall zu duften und zu blühen. Bis dahin sollten Hobbygärtner einige Handgriffe erledigt haben. Zum Beispiel das Schneiden der Hecken und die Vorsorge gegen Pilzbefall. Das weiß auch Roland Stiehm aus der Burger Sparte "Neuenzinnen".

Burg. Aufgeregt läuft Hexe im Garten hin und her. Die Deutsche Schäferhündin beobachtet ihr Herrchen Roland Stiehm genau. Der 46-Jährige ist Vorsitzender der Garten- sparte Neuenzinnen in Burg. Trotz winterlicher Kälte ist er in seinem Kleinod mit Arbeit beschäftigt. "Die Hecken können jetzt schon runter geschnitten werden", sagt er. "Allerdings nur an frostfreien Tagen."

Der markante Schnitt soll im Sommer für neue Triebe sorgen. "Außerdem verdichtet sich die Hecke dadurch", erklärt Roland Stiehm. Sein pflanzlicher Gartenzaun ist mannshoch. In ein paar Monaten, wenn die Sonnenstrahlen die Erde wieder ordentlich aufheizen und er mit Frau, Kind und Hund auf der Wiese oder im kleinen Pool spielt, bleibt die Familie so vor neugierigen Blicken geschützt.

Auch die Rosen werden demnächst geschnitten. "Aber ebenfalls erst nach dem Frost", rät der Hobbygärtner.

Dagegen beginnt Roland Stiehm schon jetzt mit der Bekämpfung und Vorsorge gegen Mehltau, Fruchtfäule, Grauschimmel und andere Erkrankungen der Pflanzen. Insbesondere den Pfirsichbaum bespritzt er mit Produkten aus dem Handel. "Das ist wichtig, sonst bekommt er eine so genannte Kräuselfäule", erklärt er.

Auch gegen Schädlinge wie Wühlmäuse und Ratten wird Roland Stiehm aktiv. "Solange die Tiere im Winter nicht genug zu fressen finden, springen sie am besten auf die Köder in den Fallen an", verrät er.

Roland Stiehm, der seit etwa 20 Jahren einen Garten bewirtschaftet und die Natur liebt, hat aber noch einen Tipp passend zur Jahreszeit: "Solange Schnee liegt und Bodenfrost ist, sollte man nicht zu oft über seinen Rasen laufen. Dadurch bekommt das Gras unschöne braune Flecken."

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