Am Montag fand in Stendal eine landesweite Leader-Konferenz statt. Nach Vorträgen, der Vorstellung herausragender Projekte und Ausblicken wurden am Nachmittag drei Exkursionen angeboten. Eine davon führte unter anderem nach Klietznick.

Klietznick l Viel Zeit hatten die Besucher nicht, so dass sie sich sogar zur Besichtigung der beiden Leader-Projekte im Dorf in zwei Gruppen teilten: Die eine begleitete Harald Bothe, Vorsitzender des Verschönerungsvereins und Jerichower Bürgermeister, zum Weinberg und dem im vergangenen Jahr errichteten Aussichtsturm.

Von der Idee bis zur Fertigstellung hatte es zehn Jahre gebraucht, und nur dank der Förderung durch Leader konnte dieses ehrgeizige Vorhaben realisiert werden. Es hat sich gelohnt: Die Gäste waren ebenso wie schon viele Besucher vor ihnen, darunter viele Radwanderer, von dem Blick über die Elblandschaft begeistert.

Die andere Gruppe besichtigte die Kirche. Hier hatten erhebliche Schäden am Gebälk, insbesondere am Dachanschluss zum Turm, eine akute Gefahr für die mit großem Aufwand im Laufe mehrerer Jahre sanierte Orgel dargestellt. Andreas Dertz, Chorleiter der "Dorfspatzen" und Ortsbürgermeister von Jerichow, schilderte den Gästen die Situation und wie es damals gelang, die Orgel zu rekonstruieren und schließlich auch vor der Beschädigung durch herabstürzende Balken und eindringendes Regenwasser zu bewahren.

Zum Abschluss trafen sich alle im "Heydebleckhaus", wo Kaffee und Kuchen serviert wurden, bevor es weiter ging zum neuen Sitz des Maschinenrings in Fischbeck und zum Muuuhseum in Wust.

   

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