Burg/Genthin (fh) l Bei der Beantragung von Fördergeldern zur Behebung von Schäden durch das Hochwasser im vergangenen Jahr "hinkt" das Jerichower Land dem Landesdurchschnitt deutlich hinterher. Hervor geht dies aus einer Mitteilung des Landesverwaltungsamts in Halle.

Nach der Flut konnten die Kommunen Pläne zur Behebung von Schäden an Straßen, Kanalnetzen, Energieversorgungsleitungen, Brücken, Kitas und Schulen aufstellen. Der Maßnahmeplan fürs Jerichower Land enthält 52 Einzelprojekte. Davon wurden bis jetzt nur für 22 Maßnahmen tatsächlich Anträge beim Landesamt gestellt, teilte Pressesprecherin Denise Vopel mit. Das entspreche einer Quote von 42 Prozent. Der Landesdurchschnitt liege bei 71 Prozent. Für sechs Anträge mit einem Volumen von über 256000 Euro hat das Landesverwaltungsamt bereits Bewilligungen ausgesprochen. Tatsächlich ausgezahlt wurden bisher 134000 Euro für drei Maßnahmen.