Genthin l Rüdiger Feuerherdt wird zukünftig als Ortsbürgermeister die Geschicke Mützels in die Hand nehmen. Als sein Stellvertreter agiert Hans-Werner Kant. Das ist das Ergebnis der konstituierenden Sitzung des Ortschaftsrates Mützel am Dienstagabend im Preußenhaus.

Der bisherige Amtsinhaber Dietmar Schneider erklärte eingangs der Beratung, dass er berufsbedingt nicht mehr als Ortsbürgermeister zur Verfügung stünde.

In einem Gespräch vor der offiziellen konstituierenden Sitzung habe man sich auf Rüdiger Feuerherdt als neuen Ortschef geeinigt, weil er in den Wahlen zum Ortschaftsrat die meisten Stimmen auf sich vereint habe, erklärte Dietmar Schneider.

Die Wahl Feuerherdts zum neuen Ortsbürgermeister und die seines Stellvertreters erfolgte in öffentlicher Form. Beide Bewerber wurden aus den Reihen des neuen Ortschaftsrates einstimmig gewählt. Den scheidenden Ortschaftsratsmitgliedern, von denen nur Bettina Wolle anwesend war, Thomas Danner hatte sich entschuldigt, wurde durch Dietmar Schneider für ihre geleistete Arbeit gedankt.

Die konstituierende Sitzung des neuen Ortschaftsrates, bestehend aus Rüdiger Feuerherdt, Hans-Werner Kant, Michael Hünecke, Henryk Lampert, Kathrin Schuldt, Uwe Gutjahr und Dietmar Schneider, wurde begleitet durch großes öffentliches Interesse der Mützeler.

Fritz Fabert, selbst lange Jahre Mitglied des örtlichen und des Stadtrates, trug an den neuen Ortschaftsrat die Bitte heran, das Wohl des Heimatvereins nicht aus dem Auge zu verlieren. "Wir sind ein überalterter Verein, viele von uns gehen auf die 80 zu. Wir müssen jüngere Mützeler für eine Mitarbeit gewinnen", sagte er.

Warum der Jugendklub wieder geöffnet sei, hinterfragte Bettina Wolle. Bürgermeister Barz musste zwar passen, lieferte jedoch mit einer Pressemitteilung ("Stadt nimmt Förderprogramm in Anspruch", siehe rechts) eine Antwort nach. Die konstituierende Sitzung nutzte Michael Kliemann, Regionalbereichsbeamter in der Stadt Genthin, für eine Vorstellung.

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