Genthin l Nicht nur sommerliches, sondern sogar karibisches Flair wurde in diesem Jahr beim Sommerfest des Seniorenzentrums des DRK verbreitet. Denn das Fest stand diesmal unter dem Motto "Karibische Träume". Bewohner und Mitarbeiter waren entsprechend mit Blumenketten ausgestattet und freuten sich über ein umfangreiches Nachmittagsprogramm.

Mit viel Liebe hatten die Mitarbeiter das Fest vorbereitet. Da wurden etliche Kuchen gebacken und verschiedene Salate zubereitet. Einrichtungsleiterin Gabriele Werner freute sich besonders, dass viele Angehörige der Einladung gefolgt waren. Als Gäste konnten Margrit Stark und Frank Ruth vom Vorstand des DRK-Regionalverbandes Magdeburg-Jerichower Land begrüßt werden. "Es ist sehr schön, dass heute alle Bewohner an dem Nachmittag teilnehmen können", freute sich Gabriele Werner, die die Besucher durch das Programm begleitete. Eröffnet wurde der Tag durch den siebenjährigen Schlagzeuger Phil Keil, der eine Kostprobe seines Könnens zu Gehör brachte.

Sommerfest durch tollen Einsatz sehr gelungen


In den vergangenen Monaten hat der Nachwuchsmusiker einige Auftritte auf großen Bühnen, beispielsweise beim Genthiner Weihnachtsmarkt oder während des Maifestes auf dem Marktplatz, absolviert. Auch im Seniorenzentrum waren die Bewohner ganz begeistert von Phils Trommelsolo. Im weiteren Verlauf traten die jungen Tänzer der DRK-Horte auf, die ein schwungvolles Programm im Festzelt präsentierten.

Den Abschluss bildete die Chor- und Theatergruppe der Grundschule Schlagenthin, die sich mit dem richtigen Verhalten auf dem Schulweg beschäftigten. In Liedern und Tänzen hieß es deshalb "Augen auf im Straßenverkehr". Dass dieses Thema nicht nur Schulkinder interessiert, bewies der Applaus der Senioren nach dem Auftritt der Grundschüler.

"Auch in diesem Jahr ist unser Sommerfest sehr gelungen", stellte Gabriele Werner fest. Die Mitarbeiter versuchen in jedem Jahr etwas Anderes für die Bewohner zu bieten und dadurch für ein paar ganz besondere Stunden zu sorgen. "In diesem Jahr hat auch das Wetter bestens mitgespielt", meinte Werner.

Es habe bereits Jahre gegeben, in denen es furchtbar geregnet hätte. Aber das hätte diesmal so gar nicht zu den karibischen Träumen gepasst.

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