Der Verein "Lindenblüte" Hohenseeden befindet sich mittlerweile im 21. Jahr seines Bestehens. Er ist aus der Ortsgruppe der Volkssolidarität hervorgegangen.

Hohenseeden l Nicht mehr wegzudenken ist die "Lindenblüte" aus dem Hohenseedener Ortsleben. "Derzeit gehören dem Verein 60 Mitglieder an", so die Vorsitzende Ute Braune. Sie hat das Amt 2010 von Edith Räbel übernommen. Die Älteste ist mit ihren fast 90 Jahren Else Friedrich, der "Jüngste" ist Rainer Probst, Jahrgang 1962. Ute Braune: "Wir sind ein Begegnungsverein. Eine Altersbegrenzung gibt es bei uns nicht."

Durchschnittlich 40 Mitglieder kommen zu den Kaffeenachmittagen. Ute Braune: "Jeder Kaffeenachmittag steht unter einem bestimmten Thema. Dazu laden wir uns verschiedene Referenten ein." Sehr gut angekommen ist zum Beispiel, dass Firmen aus der Region den Vereinsmitgliedern vorgestellt wurden.

Erfreulich ist, so die Vorsitzende, dass in jüngster Zeit sehr viel Leute der mittleren Jahrgänge dazu gekommen sind. Um neue Mitglieder zu gewinnen, gibt es eine sogenannte "Probemitgliedschaft", die auf ein Jahr begrenzt ist. Diese ist beitragsfrei und endet nach einem Jahr automatisch. "Sie kann durch Überweisung des Jahresbeitrages nach Ablauf der Probezeit in eine dauerhafte Mitgliedschaft umgewandelt werden", erklärt Ute Braune.

Der Verein bringt sich aktiv in das Ortsleben ein. Ute Braune: "Beim jährlichen Reiter- und Spargelfest sind wir immer mit dabei." Eine gute Zusammenarbeit gibt es mit der Agrargenossenschaft Hohenseeden sowie dem Ortsbürgermeister. Zweimal im Jahr, im Sommer und im November zum Martinsfest, wird ein Grillfest auf dem Schulplatz durchgeführt.

Eine besondere Beziehung pflegt die "Lindenblüte" zum evangelischen Kindergarten im Ort. So sind die Mitglieder beispielsweise regelmäßig beim Oma-Opa-Tag mit dabei.

Aber auch Fahrten stehen im Jahresplan des Vereins. Diese führten unter anderem schon nach Berlin und Potsdam.

Die "Lindenblüte" trifft sich jeden letzten Donnerstag im Monat zum Kaffeenachmittag. Gäste sind willkommen.