Zerben/Burg l "Wir waren zu schnell", lacht Sven Wagener vom ADFC Jerichower Land. Zusammen mit den zehn Radlern der Gruppe, die sich der Tour von Burg nach Zerben angeschlossen hatten, genießt er im Schatten der großen alten Bäume des Zerbener Schlossparks die längere Pause, bis um 14 Uhr das Schloss für Besucher geöffnet wird.

"Wir sind diesmal schon extra erst um 12 Uhr losgefahren", sagt Wagener. Aber es ist ja auch nicht weit von Burg nach Zerben, selbst, wenn man nicht den direkten Weg auf der Chaussee nimmt, was für die Freizeitradler ja sowieso nicht in Frage kommt.

Nur ein Stück ging es auf der Straße entlang und dann auf dem Weg neben dem Elbe-Havel-Kanal, wo jetzt bereits die Durchfahrt an der alten Ihleburger Schleuse möglich ist, so dass nicht mehr der Umweg über den Ort Ihleburg genommen werden musste, berichtete Wagener. Über die Brücke an der Zerbener Schleuse mit Blick auf die große Baustelle ging es dann weiter hierher.

Zwar konnte wegen der Urlaubszeit dann doch keine Schlossführung angeboten werden, aber die Möglichkeit der Besichtigung des Schlosses nutzen alle Teilnehmer gern.

Zu der Gruppe gehörten auch Radelfreunde aus Magdeburg. Sie und die meisten anderen kannten das restaurierte Zerbener Schloss noch nicht und waren sehr gespannt darauf.

Magdeburger seien öfter bei den Touren des ADFC Jerichower Land dabei, sagt Sven Wagener. Manche kommen per Zug, manche per Auto, manche aber auch per Rad zum Treffpunkt.