Genthin l Mit 3,7 Promille intus schlidderte am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr ein Ford-Fahrer mit seinem Pkw von der Altmärker Straße über die Jerichower Straße und landete zu guter Letzt im Straßengraben.

Wie Polizeisprecher Thomas Kriebitzsch zum Unfallhergang sagte, habe der 35-jährige Fahrer auf der Höhe des Hubertusweges das Fahrzeug plötzlich derart stark abgebremst, so dass es mit Schwung über die stark frequentierte Bundesstraße 107 hinausschoss. Zuvor sei der Kraftfaher gegen den gegenüberliegenden Bordstein geprallt, den er auch noch überrollte.

Damit allerdings nicht genug. Nach dem Unfall stieg der Fahrer des Ford aus dem Wagen, sicherte ihn und machte sich zu Fuß in Richtung Altmärker Straße selbständig.

Zeugen, die den Unfallflüchtigen beobachteten, übergaben ihn im Hubertusweg der Polizei. Nachdem die Atemalkohlüberprüfung 3,7 Promille ergeben hatte, ordnete die zuständige Staatsanwaltschaft eine Blutprobeentnahme an.

Außerdem stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.