Es war ein richtig gelungenes Dorffest, das auch einige Regenschauer nicht "vermiesen" konnten. Ganz viele Redekiner und Gäste verbrachten am Sonnabend gesellige Stunden auf dem Sportplatz und rund um die Bühne im Park. Das Programm war fast komplett "hausgemacht" und fand so nur umso mehr Anklang.

Redekin l Ortsbürgermeister Detlef Lucht war sehr zufrieden, obwohl er die meiste Zeit am Stand beim Kegelwettbewerb zugebracht hat. Von hier hatte er aber einen guten Blick nach allen Seiten und fand dabei keinen Grund zur Beschwerde. Ringsum war reger "Betrieb", ob bei den Wettbewerben oder an den Imbissständen, bei den Kinderspielen oder an der Bühne. Sehr zufrieden war Lucht auch damit, dass die neue Kegelbahn sehr gut ankam, denn die hatte er selbst gebaut - massiv aus Holz samt Kugelrückrollbahn. Immer eine Bahn ausborgen zu müssen, das hatte er satt.

Viele haben mitgewirkt, allein bei den verschiedenen Wettbewerben: Der SV "Eiche" kümmerte sich ums Torwandschießen, der Angelverein ums Angelzielwerfen, Familie Neumann hat das beliebte Bierkrugschieben organisiert Familie Coppus das Stiefelzielwerfen und die Familien Lucht und Grönke das Kegeln. Auch jede Menge Preise hatten sie beschafft, so dass sich das Mitmachen lohnte.

Auch für die Kinderspiele gab es reichlich Preise. "Wir hatten den Kindertag nicht gefeiert, deshalb machen wir beim Dorffest ganz viel für die Kinder", erklärte der Ortsbürgermeister. Vieles gab es deshalb für die Kleinen auch umsonst und anderes für ein kleines Entgelt.

Riesenspaß hatten viele Kinder wie immer auf der Hüpfburg. Nebenan konnten sich die Kleinen lustig schminken lassen oder beim Glücksraddrehen und Büchsenwerfen etwas gewinnen. Das hatten André und Nicole Neumann organisiert. Dahinter hatte die Feuerwehr alles fürs Zielspritzen mit der Kübelspritze aufgebaut, was sehr gut ankam. Da Redekin seit kurzem wieder über eine aktive Jugendfeuerwehr verfügt und viele der Nachwuchsfeuerwehrleute dabei waren, war es für die Kinder noch interessanter herzukommen, und manches Kind hat wohl Lust bekommen, sich hier auch bald anzumelden.

Die Moderation auf dem Festplatz hatte erneut Daniel Schünicke vom Technik-Team des Redekiner Amateurtheaters übernommen, da ja für die Märchenaufführung schon alles aufgebaut war. So brauchte auch keiner Angst haben, etwas zu verpassen. Die Auftritte der "Tanzmäuse", der "Crazy Smilies" und des Überraschungsgasts, der sich als Schlagzeugtalent Phil Keil aus Hohenseeden entpuppte, wurden rechtzeitig angesagt.

Die kleinen "Tanzmäuse", die von Christine Graf trainiert werden, haben Zuwachs bekommen: Neben Natalie Pasemann, Jamie-Lee Roland, Sarah Gericke und Hanna Brinkmeier, die jetzt teils in die 1., teils in die 2. Klasse kommen, tanzen nun auch Marisa Roland, die im September gerade erst drei Jahre alt wird, und der dreijährige Gino Pasemann (wird im Oktober Vier) mit. Dass die Steppkes wie auch ihre Geschwister das Tanzen "im Blut" haben, zeigten sie dem Publikum, das begeisterten Applaus spendete. Schon fast wie die Profis treten die größeren "Crazy Smilies" auf, deren Trainerin Diana Müller ist. Die Tänze beeindruckten unter anderem durch eine vielseitige Choreografie, viel Ausdruck und auch den einen oder anderen Spaß. Spaßige Krönung war zum Schluss der Auftritt von Dominik Müller mit "I sing a Lied für di..." gemeinsam mit den Tanzmäusen.

Diana Müller hatte fast den ganzen Nachmittag ihr Clownskostüm an und animierte die Kleinen und manchmal auch die Großen zum Mitmachen bei allerlei Spielen und schließlich auch bei der traditionellen "Schatzsuche".

Die Märchenaufführung "Die Prinzessin mit dem goldenen Stern" war der gelungene Abschluss des Nachmittagsprogramm, doch dazu mehr in den nächsten Tagen.

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