Wieder ist ein Mal-Som- mer vorbei. In der Elblandschaft rund um Derben, im Kloster Jerichow, in der alten Pareyer Ziegelei und anderswo sind zahlreiche interessante Bilder entstanden. Einige haben Ariane Vogt und ihre Malschüler in der "Bergquelle" ausgestellt.

Derben l Die Frauen und einige Gäste sitzen zum Abschluss gemütlich am Tisch und lassen den Malkurs Revue passieren. Mit einem kleinen Rahmen geht eine nach der anderen zur Wand mit den aufgehängten Bildern und sucht nach besonders interessanten Details, die für sich allein schon ein schönes Bild ergeben würden. So lässt sich der Blick schulen, und man sieht auch: Die Vorlieben sind verschieden, manches aber gefällt wirklich allen.

Ariane Vogt ist zufrieden mit diesem Malsommer. Es war ihre dritte Aquarell-Sommerschule, und weitere werden ganz gewiss folgen. Und weil es solchen Spaß macht und das Interesse von Malschülern da ist, wird sie diesmal auch Maltage im Winterhalbjahr anbieten.

Ausgestellt haben sechs ihrer Malschülerinnen. Mit dabei gewesen sind auch noch zwei Ferienkinder aus Braunschweig, berichtete Ariane Vogt. Weiterhin waren zum Schluss des Kurses zwei Interessierte aus Burg einmal gekommen und haben angekündigt, weitermachen zu wollen.

Heidrun Telke aus Schlagenthin ist nun schon seit drei Jahren bei der Malschule dabei und gehört inzwischen zur festen Malgruppe. Neben dem Malen mit Aquarell zeichnet sie auch gern.

Ilona Schwitzer kommt aus Theeßen. Sie ist seit 2013 dabei und ist die Dritte in Ariane Vogts fester Malgruppe. "Ich wusste vorher gar nicht, dass ich malen kann. Es war wie eine Neugeburt", erzählt sie begeistert. "Es ist toll zum Runterkommen, zum Relaxen." Landschaften malt sie am liebsten, auch Blumen und Stillleben.

Monika Aust kommt aus Stendal. Sie hatte Ariane Vogt im Juli beim Klostergartenfest kennengelernt, als sie dort einen Malstand hatte. Seitdem ist sie dabei - und nicht nur sie. Auch ihre beiden Schwestern brachte sie mit - Sabine Bause aus Nahrstedt bei Stendal und Gabriele Tesch, die ebenfalls in Stendal wohnt. Nun kommen sie immer zu dritt über die Elbe herüber. "Wir waren alle Mal-Neulinge", berichten sie, und: "Es macht wirklich Spaß!"

Lisa Schröder ist Pareyerin und auch das erste Mal dabei. Den Flyer von der Aquarell-Sommerschule habe sie bei ihrer Zahnärztin gesehen und ist neugierig geworden. Gezeichnet habe sie schon immer, erzählt sie. Mit Farben zu arbeiten war jedoch neu für sie, aber sie kam schnell damit zurecht und hat auch viel Spaß daran.

Weitermachen wollen sie alle, und das freut Ariane Vogt natürlich.