In Mangelsdorf wurde an die Tradition der Märchenaufführungen in der Kirche erfolgreich angeknüpft: Die "Goldene Gans" hatte jede Menge Zuschauer, und auch die anschließende Sammlung zugunsten der weiteren Kirchensanierung hat sich gelohnt. Etwa 400 Euro waren im Körbchen.

Mangelsdorf l Die Stuhlreihen waren längs im Kirchenschiff aufgestellt, um die ganze Länge einer Seite als Bühne nutzen zu können. Hier "wuchs" ein ganzer Wald aus echten Kiefern, links und rechts an den Seiten symbolisierten Tische und Stühle das Haus der Familie mit den drei Söhnen beziehungsweise das Gasthaus. Und oben auf der Empore war das Schloss des Königs...

Für die tollen Kulissen hat vor allem Hermann Schinkel gesorgt, wie schon so oft bei Aufführungen in der Kirche oder beim Karneval. Auch um die Beleuchtung hat er sich gekümmert. Bei der Musik gab es leider eine Panne - die Technik streikte. Da wurde eben auch noch selbst gesungen: "Ich habe eine goldne Gans, die jeden mit sich zieht..."

Dem Mangelsdorfer Heimatverein ist es in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde wieder gelungen, einen schönen Nachmittag für alle Generationen zu gestalten. Es kamen auch viele Zuschauer aus umliegenden Orten. Ein paar mehr Kinder hätten es ruhig noch sein können. Die Kleinen saßen hauptsächlich in den vorderen Reihen und hatten wirklich viel Spaß. Vielleicht muss es sich ja erst wieder herumsprechen nach ein paar Jahren "Märchen-Pause" in Mangelsdorf, die unter anderem mit Loriot-Abenden ausgefüllt war.

Nach der Märchenaufführung wurden Tische gerückt: Es wurde umgebaut zum Kaffeetrinken. Dank vieler Kuchenbäcker gab es reichlich für alle, und es wurde auch tüchtig zugelangt.

Vorher jedoch fand noch eine kurze Andacht mit Pfarrer Christof Enders statt.

   

Bilder