Genthin (khu) l Mit einer liebgewonnen Tradition ist in diesem Jahr am Bismarck-Gymnasium wahrscheinlich Schluss: Der Schüleraustausch mit der Partnerschule in Ungarn "wird wahrscheinlich Geschichte sein". Darüber informierte der Vorsitzende des Fördervereins des Gymnasiums Wolf-Rüdiger Francke auf der Mitgliederversammlung. Seit 17 Jahren besuchen die Bismarckianer Ungarn und umgekehrt. In diesem Jahr kann die ungarische Schule das Geld nicht aufbringen.

Weiterhin stattfinden wird dagegen der Schüleraustausch mit der Partnerschule in Polen. Hier merkte Francke an: "So richtig Spaß macht die Organisation nicht mehr. Nur noch 37 Prozent der Busfahrt werden gefördert, den Rest müssen wir bezahlen." Da könne man auch bald zu Hause bleiben, so Francke. Das ist zumindest im nächsten Jahr noch kein Thema. Im Juni 2015 geht es nach Cracau. Dann lernen die Schüler die Heimat ihrer polnischen Gastschüler, mit denen sie im vergangenen Jahr Dresden besuchten, kennen.