Da "ging die Post ab" im Jerichower Bürgerhaus: Das Sprichwort passt bestens zu der Stimmung, für die die "Akustik-Band" sorgte. Am Ende hielt es niemanden mehr auf den Stühlen. Die neueste Formation des Landespolizeiorchesters kam super an - dank guter Musiker, einer tollen Sängerin und "blindem Verstehen" untereinander.

Jerichow l Ganz so wie auf dem Plakat sah die Akustik-Band dann doch nicht aus: Statt Kontrabass gab es eine Bass-Gitarre und auch noch ein Saxophon: Damit begeisterte Frank Schöpke, der auch im Jazz-Quartett des Orchesters mitwirkt, hin und wieder mit Solo-Einlagen. Somit war diese Änderung absolut kein Makel.

Die Jerichower waren recht zahlreich gekommen, und auch etliche Gäste aus anderen Orten. Sie waren nun neugierig, was sie erwartet. Am Ende sah keiner so aus, als ob er den Weg hierher bereut hätte. Für die Band war die tolle Resonanz aus dem Publikum zusätzlicher Ansporn, so dass der Abend nicht ohne Zugabe zu Ende ging.

Es war erst der zweite Auftritt der Akustik-Band in dieser Form, berichtete Sängerin Doreen Günther. Einige Male habe die Band schon bei Veranstaltungen so nebenher gespielt. "Aber so macht es natürlich viel mehr Spaß, als wenn die Leute nebenher ihr Schnitzel essen", betonte sie und hat Recht damit. Hier ging das Publikum total mit und wünschte sich zum Schluss, dass es bald wieder eine Auftritt der Musiker in Uniform hier in Jerichow geben wird.

Das Programm war vielseitig, geschuldet nicht zuletzt der Flexibilität von Sängerin Doreen Günther, die - wie auch Jerichows Bürgermeister Harald Bothe betonte - zweifellos der Star des Abends war.

Im ersten Teil gab es die folgenden Titel: "Fly me to the moon" von Bart Howard, "Beautiful" von Linda Perry, "Stand by me" von Ben E. King, "Ironic" von Alanis Morissette, "Wonderful World" von Sam Cooke, "Give me one reason", von Tracy Chapman und "Ain´t no sunshine" von Bill Withers. Nach der Pause ging es weiter mit Musik aus dem James-Bond-Film "Skyfall" von Paul Epworth/Adele, es folgten "Sunny" von Bobby Hepp, "Time after time" von Rop Hyman/Cindy Lauper, "Killing me softly" von Norman Gimbel/Charles Fox, "You are the sunshine of my life" von Stevie Wonder, "Don´t know why" von Jesse Harris, "These boots are made for walking" von Lee Hazlewood, dann aus "Dirty Dancing" "Be my baby" von Phil Specto,/Jeff Barry/Ellie Greenwich, und schließlich noch "Tequila" von Daniel Flores und "Pink Panther" von Henri Mancini.

 

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