Genthin l Der neue Sitz der Firma Buchheister Straßen- und Tiefbau im Gewerbegebiet Süd nimmt Gestalt an. Kürzlich wurde Richtfest gefeiert. "Wie es der alte Brauch verlangt, bin ich auf diesen First gelangt, den Richtspruch zu sprechen jetzt, zu weihen das Haus zu guter Letzt", mit diesen Worten weihte Zimmermann Martin Melz das neue Verwaltungsgebäude unter der Anwesenheit vieler Gäste.

Er erhob das Glas auf das Wohl der Hausbesitzer, um das Gefäß dann mit einem Wurf zu zerschlagen. Das soll Glück für das Haus bringen. Auch dieser Brauch wurde vollzogen: Bauherr Lutz Buchheister schlug den letzten Nagel in den Balken. Über allem thronte der weithin sichtbare Richtkranz.

Umfangreich hatte die Firma Buchheister in den vergangenen Monaten an ihrem neuen Verwaltungsgebäude gearbeitet. Entstanden ist ein Neubau mit rund 220 Quadratmetern. Den größten Raum im unteren Geschoss nehmen die beiden Büros der Geschäftsleiter mit jeweils rund 20 Quadratmetern ein. Ein Besprechungsraum wird auf 25 Quadratmetern eingerichtet. "Wir wollen den Raum für Präsentationen von Projekten einrichten", erläuterte Lutz Buchheister.

Auch zwei Ingenieursarbeitsplätze sollen im unteren Bereich eingerichtet werden. "Wir sind noch auf der Suche nach weiteren Mitarbeitern", kündigte Buchheister während eines Rundganges durch den Neubau an.

Im April dieses Jahres wurde der Grundstein für das Gebäude gelegt. Er habe eine große Besonderheit, erläuterte Buchheister. "Wir haben im Gebäude keine Sonne." Mit moderner Technik und einem Lichtkonzept sollen die Beleuchtungsverhältnisse immer gleich bleiben. Das sei wichtig für die Entwurfs- und Planungsarbeit, so der Hausherr.

"Auch im oberen Bereich des Gebäudes entstehen weitere Räumlichkeiten. Dort sollen unter anderem Arbeitsplätze für kaufmännische Berufe eingerichtet werden. Bezugsfertig wird das Gebäude im Frühjahr 2015 sein. "Wir planen etwa mit März oder April", so Buchheister. Die Räumlichkeiten in Altenplathow wird das Unternehmen dann aufgeben. Die Firma Buchheister Straßen- und Tiefbau beschäftigt 28 Mitarbeitern und ist im ganzen Jerichower Land, der Altmark bis in die Börde tätig. Der Betrieb ist für den Ausbau von Anlieger-, Durchgangs- und Bundesstraßen zuständig sowie für die Verlegung von Trinkwasserleitungen.

 

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