Klietznick/Jerichow (sta) l Das Thermometer zeigte am Sonntagmorgen zwei Grad Frost, und an schattigen Stellen war selbst am sonnigen Sonnabend der Boden nicht aufgetaut. Würde es also überhaupt etwas werden mit dem Aufbau der Krötenzauns?

"Kein Problem", lachten die Naturfreunde, die trotz der Kälte überraschend zahlreich zum Treffpunkt an der Straße zwischen Klietznick und Jerichow gekommen waren. "Ist doch nur oberflächlich gefroren!" Ein bisschen anstrengender war es aber schon im Vergleich zu den Jahren, in denen nur der nicht gefrorene lockere Sand des frisch gepflügten Brandschutzstreifens zu bewältigen war. "Aber es ist Zeit, denn sobald wir feuchtes, mildes Wetter bekommen, wird die Krötenwanderung beginnen", wissen die Naturfreunde.

Einige weitere, die gestern keine Zeit hatten, haben sich auch schon gemeldet, um bei der Betreuung des Krötenschutzzauns zu helfen, berichtete Sven Königsmark, Vorsitzender des NABU Kreisverbandes Jerichower Land. "Wir können aber noch weitere Helfer gut gebrauchen!" Denn je nach Wetterlage kann sich der Zeitraum der Krötenwanderung über etliche Wochen hinziehen. Und täglich muss der Zaun frühmorgens kontrolliert werden.

Kontakt: Sven Königsmark, Tel. 0178/27 36 40