Genthin l Die Gründung des Genthiner Schützenvereins jährte sich Anfang März zum 25. Mal. Daran erinnerte Vorstandsmitglied Peter Tietz am Freitag in seinem Bericht zur Jahreshauptversammlung.

Mit dem Eintrag unter der Nummer vier im Vereinsregister sei der Genthiner Schützenverein einer der ersten Vereine nach der politischen Wende im damaligen Kreis Genthin gewesen, erinnerte Peter Tietz. Von den seinerzeit 20 Gründungsmitgliedern seien heute nur noch Armin Staufenbiel und er in das Vereinsleben eingebunden.

Der Genthiner Schützenverein ist insbesondere mit solchen Schützen wie Armin Staufenbiel, Elvira Barske, Klaus Haberland sowie Reinhard Espich bei den verschiedensten auswärtigen Wettkämpfen erfolgreich. Er führt eine Reihe von Traditionswettkämpfen und Pokalschießen wie das Neujahrsschießen, den Speepokal, den Zieten-, und Gewehrpokal sowie den Firmenpokal durch. Sorgen bereitet ihm jedoch die Nachwuchsgewinnung.

Von den derzeit 39 Mitgliedern sind 26 älter als 56 Jahre. In der deutlichen Minderheit im Verein sind die Jugendlichen, im Alter von 14 bis 15 Jahren sind es zwei, im Alter von 16 bis 20 Jahren ist es einer, zwischen 21 bis 45 Jahren zählt der Verein fünf Mitglieder.

"Wenn ich diese Statistik ansehe, möchte ich nicht an die Mitgliederentwicklung in fünf bis zehn Jahren denken", sagte Tietz. Er monierte zudem ein zunehmend schwindendes Interesse der Mitglieder am Vereinsleben. Für die monatlichen Mitgliederversammlungen wünscht er sich eine bessere Teilnahme.

Peter Tietz informierte in diesem Zusammenhang, dass gegenwärtig gemeinsam mit der Feuerwehr Klitsche über die Durchführung eines Dorf- und Schützenfestes im Sommer verhandelt werde. Ein Termin für die Festivität stehe aber noch nicht fest.