Jerichow (sta) l Am kommenden Sonnabend, 14. März, wird nach zahlreichen Demonstrationen im Landkreis Stendal diesmal im Jerichower Land eine Demo stattfinden, um daran zu erinnern, dass vor inzwischen fast zwei Jahren während des Hochwassers über 50 nicht evakuierte Pferde, Rinder und Kälber des NABU Kreisverbandes Stendal im Bucher Brack in den Fluten der Elbe starben.

Die Demo beginnt am Sonnabend um 14 Uhr auf dem Platz an der Stadtkirche in Jerichow, informierte Anne Grellmann von der Bürgerinitiative.

Die Bürgerinitiative fordert, endlich Konsequenzen aus der Katastrophe - auch in der Haltung weiterer Tiere des NABU - zu ziehen. Denn der Verein halte auch weiterhin sogenannte Wildtiere im Deichvorland der Elbe, betonte Anne Grellmann. "Gegen den verantwortlichen Geschäftsführer Dr. Neuhäuser läuft mittlerweile ein Ausschlussverfahren vom NABU-Bundesverband."

Für die Demo am Sonnabend in Jerichow kündigte Anne Grellmann an: "Es wird ein offenes Mikrofon geben und Rede und Gegenrede sind herzlich willkommen."