Genthin (mfe) l Der Schuss muss ins Schwarze - Das war am vergangenen Wochenende das Motto des Spee-Pokals des Genthiner Schützenvereins. Auf dem Schießstand unter dem Stadtkulturhaus konnten die Genthiner 37 Schützen aus befreundeten Vereinen begrüßen.

Darunter fünf Frauen und 32 Männer. Schützen aus Jerichow, Gommern, Plaue, Möser, Wusterwitz, Derben und Genthin nahmen die Herausforderung bei dem jüngsten Schießen um den begehrten Spee-Pokal am vergangenen Wochenende an. Geschossen wurde mit dem Luftgewehr aufgelegt in einer Entfernung von zehn Metern mit 20 Schuss. "Die besten Schützen haben mehr als 190 Ringe erreicht, das ist schon eine beachtliche Leistung", machte Peter Tietz vom Genthiner Schützenverein deutlich. "Der schwarze Bereich auf der Zielscheibe ist nur so groß wie ein Zweieurostück." Nur wer dort trifft, bekommt Punkte gutgeschrieben.

Tietz war gemeinsam mit Eicke Rathner für die Auswertung zuständig. Während Rathner die Punktzahlen auf dem Schießstreifen notierte, übernahm Tietz die Werte in ein Computerprogramm, das nicht nur die geschossenen Ringe addierte, sondern auch umgehend die besten Platzierungen auswies.

"Man bewegt sich beim Aufgelegtschießen zwar weit weniger als beim Freistehend-Schießen, dennoch ist es schwierig, den Schuss exakt zu platzieren", erklärt Holger Wallner, der den dritten Platz in der Auswertung belegte.