Elbe-Parey (sta) l Einen Rückblick auf die Einsätze der Elbe-Pareyer Ortsfeuerwehren während des Sturms "Niklas" gab jetzt Steve Flügge, stellvertretender Gemeindewehrleiter. Insgesamt achtmal gab es am 31. März und 1. April Alarm, wobei je nach Aufwand eine oder mehrere Wehren ausrücken mussten.

Los ging es am Dienstag, 31. März, um 9 Uhr mit der Beseitigung eines Sturmschadens "An der Siepe" in Güsen. Hier war nur die Ortsfeuerwehr Güsen im Einsatz.

Um 14.05 Uhr gab es in Güsen den nächsten Alarm, weil ein Baum auf die Fahrbahn im "Breiten Weg" gefallen war. Kameraden aus Güsen und Hohenseeden haben diesen beseitigt.

Um 16.52 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Bergzow, Parey und Zerben zum Einsatz gerufen. Zwischen Bergzow und Güsen waren mehrere Bäume auf Oberleitung und Gleise der Bahnstrecke Berlin-Magdeburg gefallen.

Die Ortsfeuerwehr Hohenseeden wurde um 17.18 Uhr zum Einsatz auf der Bundesstraße 1 zwischen Parchen und Hohenseeden gerufen. Hier waren mehrere Bäume auf die Fahrbahn gestürzt.

Alarm für die Ortsfeuerwehren Ferchland und Derben gab es um 17.50 Uhr. Auf der Kreisstraße 1196 zwischen Ferchland und Nielebock lag ein Baum auf der Fahrbahn.

Kameraden der Ortsfeuerwehr Zerben mussten um 1.49 Uhr zum Einsatz im eigenen Dorf ausrücken: Das Dach von einem abrissreifen Gebäude auf einem in Richtung Elbe gelegenen Grundstück war durch Sturm abgedeckt worden und lag nun auf der Fahrbahn.

In Derben auf dem Kirchplatz hatte der Sturm gegen Abend einen Baum umgerissen. Um 19.50 Uhr gab es Alarm für die Ortsfeuerwehren Derben und Ferchland.

Sozusagen "Nachsorge" betrieben die Kameraden der Ortsfeuerwehr Bergzow am Mittwoch, 1. April: In der Winkelstraße drohten Äste, die vom Sturm abgebrochen waren und noch im Baum hingen, abzustürzen und mussten entfernt werden, um die Gefahr zu beseitigen. Um 15.41 Uhr wurde Alarm ausgelöst, um die Kameraden zum Einsatz zu rufen.