Brandenburg (rpe) l "Die Bundesgartenschau 2015 ist einmalig, insbesondere weil es auf besondere Art und Weise gelungen ist, gärtnerische, touristische und städtebauliche Höhepunkte miteinander zu verbinden. Hierbei waren alle fünf Standorte kreativ und sind neue Wege gegangen: Ob es die erstmaligen Blumenschauen in den historischen Kirchengebäuden St. Johannis in Brandenburg an der Havel und St. Laurentius in Havelberg sind, die Weinbergbrücke in Rathenow, die Blumenwelten am Wasser in Premnitz oder die hängenden Gärten in Stölln", sagt Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann. Zudem könne man schon die Buga-Vorfreude in der Havelregion spüren: "Über 70 000 verkaufte Karten und mehr als 1000 angemeldete Führungen sprechen für sich", so Tiemann. Am Sonnabend wird die die Bundesgartenschau eröffnet.

Neben den großen Blumenhallen zur Buga 2015 in Brandenburg und Havelberg gibt es noch eine dritte: Das Theater und der Kulturbeirat der Stadt Brandenburg träumten davon, auch der "KunstBlumenKunst" einen Platz bei der Buga zu geben. So wurde eine Kunst-Blumenhalle im Foyer der Studiobühne des Brandenburger Theaters in Szene gesetzt. Im Rahmen der Produktion "Blumenkinder - Das Hippie-Musical" begleitet die Kunstblumenausstellung sämtliche Aufführungen. Während auf der Bühne die Blumenkinder ihre Songs singen und Probleme der realen Welt mit dem Charme ihrer Hippie-Eltern- und Großeltern lösen, wachsen im Foyer Kunstblumen jedweder Art. Die Vernissage ist am 18. April um 18 Uhr. Davor, ab 16 Uhr, ist die Ausstellung geöffnet. Vor dem Foyer "pflanzt" eine Künstlerin 2500 Kunstrosen. Es gibt Hippieschmuck von Jessica Dörhöfer zu kaufen und psychedelische Klänge von MaTara zu hören. Dazu wirft die Theaterklause den Grill an. Beteiligt sind Künstler aus dem Land Brandenburg, Berlin und Niedersachsen. Die Ausstellung wird bis 31. Mai laufen. Nach der letzten Vorstellung des Musicals am 31. Mai auf der Studiobühne des Brandenburger Theaters findet um 18 Uhr im Foyer eine Blumenkinder-Party inklusive Kunstauktion, bei der die Objekte versteigert werden, statt. Der Erlös geht zu 100 Prozent an die Künstler, da sie im Vorfeld ehrenamtlich tätig sind.

Infos: www.brandenburger-klostersommer.de.