Genthin l Eine Bilanz über ihre Aktivitäten in den vergangenen Wochen zogen die Genthiner Stadtsenioren bei ihrer Sitzung am Dienstag. Karla Hahm teilte mit, dass 25 Besucher im Seniorenkino am 8. April gewesen sind. "Deutlich weniger als sonst." Vielleicht hat es am Film gelegen oder daran, dass in der Zeitung eine recht ausführliche Inhaltsangabe zu lesen war, spekulierte sie. "Insgesamt können wir mit dem Seniorenkino aber sehr zufrieden sein, da es sehr gut angenommen wird." Ein ähnliches Resümee zog sie in puncto Verkehrsteilnehmerschulung. "Dort war es richtig voll. Beim nächsten Mal sollte es einen längeren Praxisteil geben, der hat ein bisschen gefehlt", so Hahm.

Einen Überblick zu den Aktivitäten der Arbeitsgruppe "Infrastruktur" gab der Vorsitzende Fritz Franke. "Die Liste mit unseren Vorschlägen liegt nun Bauamt und Bürgermeister vor." Auf dieser Liste regen die Senioren beispielsweise Bänke an der Bahnhofsunterführung an. "Bisher wurde die Liste noch nicht bearbeitet", sagte Franke, zeigte sich aber optimistisch, dass das zeitnah geschehen würde. Heinz Köppe machte den Vorschlag, bald wieder eine Begehung durchzuführen. "Die Infrastrukur für Senioren zu verbessern, ist schließlich unsere wichtigste Aufgabe." Außerdem regte er an, die nächste Liste direkt bei der Stadtratssitzung zu übergeben. "Dann haben unsere Vorschläge alle Mitglieder des Stadtrates vorliegen."

Außerdem fand vor Kurzem das zweite "Seniorenbowlen" statt. Hatte das beim ersten Mal noch 45 Teilnehmer angezogen, kamen nun nur noch 15. "Ein Problem ist sicherlich die Baustelle, die die Anfahrt zum Bowlingcenter erschwert", sagte Fritz Franke, der selbst über Brettin und Roßdorf angereist war. Trotzdem soll das Bowlen fest im Kalender verankert werden. Es findet jeden vierten Donnerstag im Monat statt. Karla Hahm sagte abschließend: "Die Erwartungen an die Teilnehmerzahlen müssen wir jetzt ein bisschen runterschrauben. Schließlich ist bald Sommer."

 

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