13 314 Genthiner sind am 20. März anlässlich der Landtagswahl berechtigt, ihre Stimme abzugeben. In der Stadt und ihren Ortsteilen öffnen am Wahlsonntag ingesamt 14 Wahllokale. 110 Helfer werden für einen reibungslosen Ablauf benötigt.

Genthin. Die 14 Wahllokale sind aus Sicht von Bürgermeister Wolfgang Bernicke (parteilos), der zugleich Wahlleiter ist, der Kompromiss, zum einen den Wählern möglichst kurze Wege zu ermöglichen, zum anderen mit den personellen und materiellen Ressourcen so sparsam wie möglich umzugehen.

110 Frauen und Männer werden in Genthin in den Wahllokalen für einen reibungslosen Ablauf benötigt.

Wer am 20. März beispielsweise durch eine Urlaubsfahrt nicht an die Wahlurne treten kann, erhält im Vorfeld wieder die Möglichkeit zur Briefwahl. Ab Montag können die Unterlagen im Stadtwahlbüro angefordert werden.

Wahlberechtigt sind insgesamt 13 314 Frauen und Männer. Das entspricht 85,7 Prozent der Gesamtbevölkerung Genthins.

"Die Zahl belegt zugleich den geringen Anteil an Kindern und Jugendlichen an der Gesamtbevölkerung", wies der Stadtchef hin. Es gibt lediglich 152 Erstwähler.

Bei der Bundestagswahl im September 2009 machten vor allem die Dretzeler von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Fast 69 Prozent der Wahlberechtigten gaben damals ihre Stimme ab. Dagegen waren es im Wahllokal der Uhland-Schule gerade einmal 32 Prozent gewesen. Die durchschnittliche Wahlbeteiligung betrug 50 Prozent.

In der Stadtverwaltung laufen die Vorbereitungen auf die Landtagswahl. Die Wahllokale werden ausgestattet und die Wahlhelfer gewonnen. Die Wahlbenachrichtigungskarten sind bereits verschickt worden. In der Woche vor der Wahl werden schließlich noch die Wahlvorstände geschult.