Roßdorf/Brandenburg (mla). Zwar hatten die Bauarbeiten am Ersatzneubau der Roßdorfer Brücke im Dezember auch mit Schnee und Kälte zu kämpfen, der geplante Ablauf ist deshalb aber kaum in Verzug geraten. "Wir liegen sehr gut im Plan", teilte das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt Brandenburg auf Nachfrage der Volksstimme mit. Seit Anfang/ Mitte Januar könne wieder gearbeitet werden. Sobald der Frost überstanden sei, könnten die Rampen aufgefüllt werden. Die Widerlager sind bereits fertiggestellt. Ende März soll mit dem Überbau begonnen werden. Laufen die Bauarbeiten weiterhin planmäßig, können ab Juli die ersten Fahrzeuge über die neue Brücke rollen. Die zweite Fahrbahn wird freigegeben, wenn die alte Brücke abgerissen wird. Bis Ende Oktober sollen alle Restarbeiten erledigt sein - so wie es der Plan vorsieht. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Brandenburg ist mit 330 Beschäftigten zwischen Berlin und Elbe für 450 Kilometer Bundeswasserstraßen, zehn Schifffahrtsschleusen, vier Bootsschleusen, 14 Wehranlagen, 70 Brücken, 37 Leuchtfeuer, vier Abflussmessstellen und 44 Pegelanlagen zuständig.