Burg (rst). Nachdem der Dorise-Verlag seinen Geschäftssitz im vergangenen Jahr von Burg nach Erfurt verlegt hatte, bereiten sich die in und um Burg tätigen Mitarbeiter dieser Tage auf die ab 16. März stattfindende Leipziger Buchmesse vor. Der Dorise-Verlag wird auf der Messe zum zweiten Mal mit einem eigenen Stand vertreten sein, auf dem das umfangreiche Programm vorgestellt wird, darunter zwölf Neuerscheinungen.

Stark vertreten ist die Sparte der Kinderbücher. Hier ragen Karin Bottkes "Oma auf dem Sonnenstrahl" und Dorothea Isers "Stress im Gutshaus" heraus. Es geht um den Umgang mit einer an Demenz erkrankten Oma und um das Bestehen gefährlicher Situationen. Mit den Illustratoren Viktoria Veil und Michael Olm will der Verlag bei Kinderbüchern qualitative Maßstäbe setzen.

Letzteres dürfte auch bei Ursula Maria Djaschis Erzählung "Im Osten" geglückt sein. Das stark autobiografische Werk entwirft ein Bild der vergangenen zwanzig Jahre aus dem Blickwinkel einer Frau, die im Westen aufwuchs und dort in gesicherten Verhältnissen lebte und mit ihrem Mann im Osten eine neue Existenz gründete.

Verlagsgründerin und Schriftstellerin Dorothea Iser wird auf der Buchmesse den zweiten Band ihrer Romantrilogie "Kein Gott in der Nähe" vorstellen. Das Buch trägt den Titel "Sonntagskinder". Es geht um Schaffensprobleme, die Literaturszene der 1970er Jahre, aber vor allem um das vielfältige Beziehungsgeflecht der Schriftstellerin Susanne Lippman.

Mit im Messeprogramm wird Helmut Bürgers "Kreuzfahrt - Impressionen einer Schiffsreise" sein, ebenso wie Dr. Renate Meißners "Seelenmalerei Verdichtet". Akzente in der Sparte der Lyrik dürften Rolf Winkler mit "Was du nicht siehst" und Günter Hartmann mit "Die Nase der Sphinx" setzen.

Der Verlag wird sich am Stand A 202 in der Messehalle 4 vorstellen. Am 17. März um 15 Uhr liest Ursula Maria Djaschi im "Leipzig liest Forum ", Halle 4, Stand E 101, aus "Im Osten". Dorothea Iser liest aus "Sonntagskinder" einen Tag später um 13.30 Uhr auf der "Leseinsel Religion", Halle 3, Stand A 200.