60 Jahre Lok Jerichow: Ein Grund zum Feiern! Das hatte Vorsitzende Yvette Birnbaum vorab im Volksstimme-Interview bereits angekündigt. Freitag um 19 Uhr war es soweit: Eine rundum gelungene Festveranstaltung nahm ihren Lauf. Sie wird wohl allen Teilnehmern wegen emotionaler Momente und vieler glücklicher Preisträger in Erinnerung bleiben.

Jerichow. Ingo Sens hatte das Fußballtrikot gegen ein Mikrofon getauscht und führte humorvoll durch das Programm: Punkt Nummer eins auf der Tagesordnung war die Eröffnungsrede von Yvette Birnbaum. Da lief noch alles nach Plan, die Vereinsvorsitzende hielt sich an die Zeitvorgaben und erntete viel Applaus für ihre emotionalen Worte.

Auch Bürgermeister Harald Bothe würdigte die Verdienste des Sportvereins: "Die Lok ist wichtig für das Leben in der Gemeinde." Landrat Lothar Finzelberg lobte die Jugendarbeit des Vereins und erzählte, dass er sonntags gern nach Jerichow käme, um Fußball zu spielen. Nachdem die Gäste aus der Politik mit ihren Reden fertig waren, war der Lok-Zeitplan ziemlich durcheinander. Gestört hat das niemanden. Ganz nach dem Motto von Detlef Radke ("Ein Onkel, der was mitbringt, ist besser als eine Tante, die Klavier spielt.") hatten sie nämlich alle etwas für die Vereinskasse dabei. Die kleine Anna-Lena Eckhardt fasste treffend zusamen: "Ich hätte nie gedacht, dass sie so lange reden."

Für die Mitglieder hatten sich die Organisatoren etwas ganz Besonderes ausgedacht. In einer Art Oscar Verleihung wurden die ganz Besonderen unter den Besonderen geehrt. Ingo Sens wies darauf hin, dass alle einen Preis verdient hätten. Aktivster Förderer wurde Harald Bothe, den Preis für die umtriebigste Übungsleiterin nahm Diana Müller mit nach Hause. Gesichter des Vereins wurden: Gudrun Jahn, Horst Thomas, Peggy Neffe, Yvette Birnbaum und Sven Lange.

Die Tanzgruppe machte den Abend mit ihren Auftritten perfekt.

   

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