Genthin/Burg. Für die Beseitigung von Frost-Schäden an kommunalen Straßen nach dem Winter stellt das Land in diesem Jahr zusätzliches Fördergeld zur Verfügung. Nach diesem sogenannten "Schlaglochprogramm" kann der Landkreis eine Summe von 682 000 Euro in Anspruch nehmen. Der Fördersatz beträgt für die jeweiligen Baumaßnahmen maximal 75 Prozent. Bedeutet: Der Landkreis oder die Gemeinden müssen für die jeweiligen Sanierungen mindestens 25 Prozent der Kosten selbst bezahlen. Profitieren von den Fördergeldern sollen fünf Kommunen des Landkreises. Einige Beispiele:

- Burg: Hier werden Grünstraße, Zerbster Straße, Marientränke und August-Bebel-Straße saniert. 331 000 Euro werden diese vier Projekte kosten.

- Genthin: Dürer- und Weststraße in Genthin sowie die Lindenstraße in Tucheim stehen auf dem Straßenbauplan. 72000 Euro sind dafür vorgesehen.

- Möser: Saniert werden hier der Schermener Weg in Schermen sowie der Madeler Weg in Pietzpuhl. Hinzu kommen aus den Orten Schermen und Möser Friedenstraße, Verbindungsweg, Graseweg, Sandweg, Im Winkel, Bergstraße, Friedensweg und Eichenweg. Gesamtkosten: 70 000 Euro.

- Biederitz: Für 333 000 Euro wird die Woltersdorfer Straße saniert.

- Jerichow: Saniert werden die Straßen zwischen den Klitscher und Brettiner Ortsteilen für insgesamt 100 000 Euro.