Genthin (ks). Jamie und Kim sitzen schon aufgeregt bei ihren Muttis auf dem Schoß, die kleine Nina lässt es dagegen entspannt angehen. Die Einführung von Heilpraktikerin Katrin Hertwig verschläft sie ganz nach dem Motto, Mutti wird schon aufpassen, wie das mit der Massage funktioniert. Katrin Hertwig erklärt den drei Müttern, die mit ihren Kindern gekommen sind, dass die Massage ursprünglich aus Indien kommt und unter anderem bei Unruhe und Blähungen der Babys hilft. Außerdem sei die Massage ein beliebtes Mittel zur Entspannung. Auch das Empfindungsvermögen werde erhöht.

Zur ersten Sitzung des vierteiligen Kurses hat die Leiterin Öle und allerhand anderes Zubehör mitgebracht. Ihr wichtigstes Utensil ist eine Puppe, an der sie ganz genau zeigt, wie Anja Spieß, Anke Thiele und Ivonne Möller ihre Babys massieren sollen. Bei der Massage können Säuglinge im Alter von vier Wochen bis sechs Monaten mitmachen, aber auch für Kleinkinder von bis zu zwei Jahren ist das Angebot eine willkommene Abwechslung. "Wichtigste Grundregel ist auf die Reaktionen der Kinder zu achten", erklärt Katrin Hertwig. Sie ist selbst Mutter und betreibt eine Praxis für klassische Homöopathie. "Gegen Blähungen, unter denen Säuglinge oft leiden, helfen bestimmte Massagetechniken am Bauch, manche Kinder mögen es allerdings nicht, dort berührt zu werden." Für die Expertin kein Problem: "Man kann dann einige Griffe an den Füßchen anwenden, die genauso gut helfen." Wie die im einzelnen funktionieren, lernen die Muttis in den kommenden Sitzungen.

Anke Thiele, Anja Spieß und Ivonne Möller sind sich nach dem Kurs einig: "Das hat uns und unseren Babys Spaß gemacht."

 

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